RAM-Krise hält an, neue Konsolen könnten später kommen

von Mandi 01.01.2026

Die nächsten PlayStation- und Xbox-Konsolen könnten dank der anhaltenden RAM-Krise später als erwartet herauskommen.

Über die neuen Konsolen

Das ist kein guter Start ins neue Jahr 2026: Während PC-Spiele die Hauptlast der Auswirkungen des KI-gesteuerten RAM-Mangels getragen haben, hat der Schatten begonnen, über den Konsolen zu schweben, da die Preise weiter in die Höhe schnellen. Inmitten dieser massiven Marktveränderung gibt es Berichte, dass PlayStation und Xbox ihre Release-Fenster der nächsten Generation überdenken könnten, in der Hoffnung auf eine gewisse Entspannung der Lage in der Zukunft. Da die Xbox und PS6 der nächsten Generation Berichten zufolge ein Einführungsfenster im Jahr 2027 anstreben, ist es möglich, dass der Mangel bis zum Veröffentlichung dieser Konsolen nicht behoben sein wird, so dass eine Verzögerung erforderlich sein könnte, um Preiserhöhungen zu vermeiden. Doch was ist eigentlich genau passiert?

Alles begann im Oktober 2025, als sich zwei große RAM-Hersteller darauf einigten, einen Großteil ihres Speichers für ein OpenAI-Rechenzentrumserweiterungsprojekt beiseite zu legen. Da diese Vereinbarung das verfügbare Angebot einschränkte, haben sich die Preise für uns Endkonsumenten mehr als verdreifacht, und das Problem hat sich seitdem verschlechtert. Immer mehr Speicherhersteller haben ihren Fokus von den Verbrauchermärkten und Spielen verlagert, um der boomenden KI-Industrie zu dienen. Davon wird natürlich ordentlich profitiert, und wenn dies so weitergeht, könnten Konsolenunternehmen den gleichen Druck verspüren. Ein Insider der Spieleindustrie sagt, dass Xbox-Konsolen mit einer weiteren Preiserhöhung konfrontiert sein könnten, und listet den Grund dafür auch gleich mit auf.

Die RAM-Preise bleiben hoch

Während Konsolen in der Regel eine spezielle Form von Speicher verwenden, die sich von dem unterscheidet, was Spieler in PCs finden, benötigen sie immer noch RAM, und Unternehmen beziehen ihn in der Regel von denselben Lieferanten, da nur wenige Hersteller den Großteil der Chipproduktion abdecken. Folglich spüren Unternehmen wie Sony und Microsoft auch die Auswirkungen von mehr RAM, der auf KI-Anwendungen zufließen, was zu Produktionsengpässen führen oder die Kosten erhöhen könnte. Ein aktueller Micron-Bericht besagt, dass der RAM-Mangel über das Jahr 2026 hinaus andauern könnte, da es einige Zeit dauern wird, mehr Reinräume zu bauen, um eine höhere Speicherproduktion zu unterstützen. Wenn das der Fall ist, würde es sich mit ziemlicher Sicherheit auf die PS6 und die zukünftige Xbox auswirken, wenn Sony und Microsoft beabsichtigen, Anfang 2027 mit der Produktion zu beginnen, wie aktuelle Gerüchte vermuten lassen. 

In der Vergangenheit haben Konsolenunternehmen ihre Preise erhöht, um ihre eigenen Kosten zu decken. Sony, Microsoft und Nintendo haben es alle getan, aber die Wiederholung der gleichen Strategie dieses Mal ist möglicherweise nicht in ihrem besten Interesse. Nach Monaten relativ niedriger Zahlen erreichten die Verkäufe von Videospielhardware im November 2025 ein 30-Jahres-Tief, selbst wenn die Nintendo Switch 2 förmlich aus den Regalen gerissen wurde. Angesichts dieses dramatischen Rückgangs der Verbraucherausgaben und der jüngsten Preiserhöhungen in der gesamten Spieleindustrie könnte ein weiterer Anstieg der Konsolenkosten Kunden abstoßen und den Umsatz mehr beeinträchtigen, als Xbox oder PlayStation sich wohl fühlen. Angesichts dieses Drucks kann es sich lohnen, zu warten, bis sie niedrigere Endbenutzerkosten rechtfertigen können. Die Zukunft sieht derzeit eher düster aus, sowohl für PC- als auch für Konsolen-Fans…

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