Fox n Forests Test (Switch): 16-bit-Retroabenteuer

von Mandi 01.12.2018

Jump’n’Run gefällig? In Fox n Forests schlüpft ihr in die Rolle von Rick, dem Fuchs. Mit Hilfe von verschiedenen Jahreszeiten spielt ihr euch durch die einzelnen Level, und all dies passiert in 16-bit-Charme. Mehr Infos zu diesem Titel lest ihr in diesem Review!

Worum geht‘s in Fox n Forests?

Rick, der Fuchs, möchte eigentlich nur einen ganz normalen Tag verbringen. Doch nach den Ereignissen, die euch in einer Zwischensequenz nähergebracht werden, befindet ihr euch in einer ganz anderen Lage. Es gilt nämlich, die Jahreszeiten wiederherzustellen! Es droht eine fünfte Jahreszeit hereinzubrechen, und dies wollen die Protagonisten mit aller Kraft verhindern. Somit müsst ihr in den einzelnen Stages überleben und es bis ans Ende schaffen.

Damit ihr aber schlussendlich bis zum Ziel durchhaltet, bekommt ihr verschiedene Verstärkungen. Einerseits dürft ihr in leere Phiolen Magiesprüche abfüllen, die sich dann auf Knopfdruck aktivieren lassen. Andererseits könnt ihr neue Angriffe dazulernen und euren Charakter so stärken. Natürlich lässt sich auch die Anzahl der prestigeträchtigen Herz-Container, die eure Lebenskraft darstellen, erhöhen. Dann seid ihr gut gewappnet! Trailer gefällig?

Gewappnet … wofür eigentlich?

In Fox n Forests gilt es, durch mehrere Stages zu kommen. Hier erwarten euch abwechslungsreiche Passagen, in denen Feinde immer wieder auferstehen. Jeder besiegte Gegner hinterlässt ein paar Münzen, mit denen ihr bei einem Dachs selbst einen Checkpoint kaufen könnt. Tut ihr dies nicht, müsst ihr die Stage bei einem Tod von vorne beginnen. Hier ist also eine korrekte Einschätzung eures Könnens gefragt!

Um voranzukommen, müsst ihr in Fox n Forests oftmals die Jahreszeit verändern. So kann ein Wintereinbruch Wasser gefrieren und euch somit ermöglichen, über eine Stelle zu gelangen – ein Herbstwind wiederum wirft Blätter auf, die sich mit Geschick als Plattformen nutzen lassen. Anfangs habt ihr nur einen einzelnen Pfeil und ein bisschen Mana zum Jahreszeitenwechsel zur Verfügung, dies ändert sich jedoch relativ rasch.

Mehrere Runden sind nötig

Denn je mehr ihr Fox n Forests spielt, umso mehr schaltet ihr frei. Einerseits könnt ihr durch die Münzen neue Verstärkungen kaufen, andererseits findet ihr beim wiederholten Durchspielen einer Stage mal wieder ein Stück, das euch weiterbringt. Es gilt nämlich, Rindenstücke eines magischen Baums zu besorgen, um das Spiel zu gewinnen. Nicht nur das, auch die magischen Samen wollen gesammelt werden, damit ihr überhaupt weitere Levels freischaltet.

Es gibt aber in jeder Stage ein paar Zielscheiben, die eine Farbe (beispielsweise grün, rot oder blau) aufweisen. Diese müsst ihr mit einer entsprechenden Spezialfähigkeit abschießen, damit sich neue Plattformen und Wege eröffnen. Meist sind es diese, die euch den Weg zu weiteren Levels öffnen, es ist also Pflicht, Fox n Forests immer und immer wieder zu spielen. Bossgegner haben es ebenso ins Spiel geschafft, ihr werdet also stets gefordert.

Die Technik hinter Fox n Forests

Durch den klaren Fokus auf die 16-bit-Ära kann Fox n Forests Retro-Fans voll begeistern. Die Optik sieht aus, als würdet ihr ein Spiel in der Auflösung 320 x 240 spielen, doch das passt sehr gut. Es wirkt, als hättet ihr gerade den Super Nintendo frisch an euren HDTV gesteckt und spielt mal eben einen Titel von anno dazumals. Der Sound ist ebenso auf alt getrimmt, die Hintergrundmusik düdelt angenehm vor sich hin und lenkt euch auch in actionreichen Gebieten kaum ab.

Die Effekte passen ebenso sehr gut ins Geschehen, hier wurde sich eindeutig an der alten Ära orientiert. Fox n Forests wirkt aber nicht altbacken, und es ist auch nicht durchgehend schwierig – wenn ihr klug vorgeht, schafft ihr das Game. Das ist der guten Steuerung zu verdanken, die euch hier hilft, wenn ihr euch erst mal an sie gewöhnt habt. Nicht jedes Game muss einen ultraknackigen Schwierigkeitsgrad haben, wobei ein, zwei Passagen in Fox n Forests schon mal einen Nerv ziehen können.

Fazit zu Fox n Forests: 16-bit trifft Seasons after Fall

Für grade mal 10 Euro kann Fox n Forests euch gehören. Das Spiel macht einiges richtig, bedient sich da und dort an anderen Games und präsentiert euch hier eine Auswahl an guten Mechaniken. Seid ihr auf ein 16-bit-Spiel eingestellt, kann Fox n Forests diesen Wunsch total erfüllen. Ein Grafik- oder Effektwunder dürft ihr euch (abgesehen von der fünften Jahreszeit) nicht erwarten. Doch Fox n Forests lässt euch leider viel zu oft in die selben Stages wandern, was die Spielzeit, aber nicht die Motivation erhöht.

Besonders gut gefällt mir der Rätselaspekt in Fox n Forests, der sich ein bisschen was von Seasons after Fall abgeguckt hat. Durch das Wechseln der Jahreszeit kommt ihr immer wieder ein Stück voran, bis ihr am Ende die Stage geschafft hat. Ein wenig Geduld müsst ihr für das Spielen von Fox n Forests mitbringen, ansonsten spricht eigentlich nichts gegen dieses Juwel aus der 16-bit-Ära. Sowohl für unterwegs als auch am großen Fernseher ist dieses Jump‘n‘Run für ein, zwei Abende gut geeignet!

Wertung: 7.0 Pixel

für Fox n Forests Test (Switch): 16-bit-Retroabenteuer von Mandi

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