WWDC 2019: Das Apple-EntwicklerInnen-Event in der Nachlese

von Mandi 03.06.2019

Hier war einiges los auf der diesjährigen WWDC 2019! Neben dem neuen Mac Pro und einem XDR Pro-Display wurden auch einige Updates auf der Softwareseite vorgestellt. Lest hier mehr!

Apple Services

Los geht es mit den üblichen Wiederholungen. Apple stellt Hardware, Software und Services her, die nahtlos ineinander integriert sind. Doch bevor es Neuigkeiten gibt, zunächst das Recap des März-Events: Apple News Plus, Apple Arcade und Apple TV+. For All Mankind ist so ein Sneak Peek in die Apple Originals, die exklusiv auf Apple TV+ anzusehen sind. Es sieht ein wenig aus wie Gravity oder Interstellar und beschreibt ein Alternativuniversum, in dem das Wettrennen um die Erforschung des Weltraums nicht endet.

Dann werden die Softwareplattformen tvOS, watchOS, iOS und macOS in den Fokus gebracht. Den Start macht tvOS: Es wird Multi-User-Support geben! Weiters gibt es für tvOS auch Apple Music, das natürlich die mehrfachen Nutzerprofile verwenden wird. Es darüber hinaus Songtexte für Apple Music geben, doch damit nicht genug: Es werden ab Herbst die Xbox One S- und PlayStation 4 DualShock-Controller unterstützt! Dass dann die Bildschirmschoner nun auch Unterwasserbilder zeigen, ist da nur noch Draufgabe.

News zur Apple Watch: watchOS 6

Die Nummer eins-Uhr in der Welt bietet schon jetzt vieles. Eine Sturzerkennung, ein EKG, ein Pulsmesser – hier geht es schon in Richtung Health Care Companion. Was wird das watchOS-Update bringen? Kevin Lynch (ehemals Adobe) bringt Klarheit in die Sache. Die Zifferblätter bekommen ein gehöriges Update und werden in Anzahl und Diversität klar ansteigen. Jede Stunde könnt ihr nun einen Tap auf euer Handgelenk (oder wahlweise einen Ton) bekommen. Darüber hinaus kommt die Sprachmemos-App und Rechner-App auf die Apple Watch.

Es gibt nun auch die Möglichkeit, watchOS-Apps ohne iPhone-App herzustellen. Natürlich können davon auch Fitness-Apps und Musik-Apps profitieren, deswegen gibt es mit watchOS 6 neue Schnittstellen für die Apple Watch. Die neuen Apps werden leichter auffindbar sein, weil es einen eigenen App Store für die Watch geben wird. Direkt auf der Uhr könnt ihr die Apps ansehen und herunterladen. Neue Gesundheits- und Fitnessmöglichkeiten werden genauso kommen. Was ist damit gemeint?

Noch mehr Updates für die Uhr

Die Aktivitäten-App wird ein wenig verbessert. Ihr sollt euch in Zukunft Trends anzeigen lassen können, die in den letzten 90 oder 365 Tagen bei euch vorgekommen sind. Das ist ähnlich wie die Wochenbildschirmzeit, nur eben für eure Aktivitäten. So sollt ihr stärker motiviert werden. Auch auf die Ohren soll es geben: Die Apple Watch wird euch mit watchOS 6 darauf hinweisen, wenn ihr euch in einer zu lauten Umgebung befindet. Natürlich wird hier nichts aufgenommen, und auch die Parameter (etwa ab 100 Dezibel) lassen sich einstellen.

Damen-News auf der WWDC 2019! Wenn ihr Menstruations-Apps benutzt: Die Apple Watch kann euren Zyklus mit watchOS 6 nachverfolgen. Der Fokus soll darauf liegen, dass es einfach zu bedienen ist und euch vor einer bevorstehenden Periode benachrichtigt. Damit nicht genug, ihr könnt euch auch an euren fruchtbarsten Tagen benachrichtigen lassen! Diese App kommt übrigens auch auf das iPhone, wenn ihr keine Apple Watch habt. All dies soll in der Health-App zusammenkommen – wirklich eine gute Neuerung für die Damen unter uns! Noch eine kurze (und überzeugende!) Demo, neue Bänder, und das war es für watchOS 6.

iOS 13: Alles privat, alles sicher

Tim Cook zitiert gleich zum Beginn 97 % Kundenzufriedenheit und 85 % Installationsbasis für iOS 12. Natürlich darf ein Seitenhieb nicht fehlen, da Android gerade mal 10 Prozent der Geräte auf dem neuesten Stand hat. Craig Federighi übernimmt von da an und stellt iOS 13 vor. 30 % schnelleres Entsperren mittels Face ID, die App-Downloads sind bis zu 60 Prozent kleiner und bis zu doppelt so schnelles App-Öffnen sollen möglich werden. Der schon lange prognostizierte Dark Mode kommt nun systemweit in iOS 13, und die EntwicklerInnen freuen sich bei der Demo!

In der Demo wird auch eine Swype-ähnliche Tastatur vorgestellt. Nicht nur das, auch Vorschläge werden nun beim Teilen gemacht. Safari, Mail und Notizen bekommen jeweils ein Update. Alles soll sich den Desktop-Äquivalenten ein wenig mehr annähern. Die größte Überarbeitung bekommt übrigens die Erinnerungen-App, sie war bislang eher als rudimentär zu bezeichnen. Ihr könnt Leute taggen, euch klüger erinnern lassen und noch viel mehr! Auch die Karten-App soll ein wenig besser werden. Die WWDC 2019 lässt offen, ob dies nur für die USA zählt oder auch nach Europa kommt.

Mehr Info zu iOS 13

Ihr könnt in iOS 13 bezüglich eures Standortes einstellen, ob ihr einer App es nur einmalig erlaubt, euren Standort zu orten. Genauso wird es auf euren Wunsch Alarme geben, falls eine App versucht, euren Standort auch nur näherungsweise zu prüfen. Bei den Logins gibt es eine Neuerung, die „Sign in with Apple“ heißt. Anstatt eurem Facebook- oder Google-Account wird eure Apple ID abgefragt. Das ist eine simple Schnittstelle, die von EntwicklerInnen zukünftig berücksichtigt wird – ohne überflüssige persönliche Kontaktdaten abzufragen!

Falls es doch Seiten gibt, die einen Namen oder E-Mail-Adresse von euch wollen, könnt ihr entweder die richtigen Daten oder eine Fake-Mailadresse von Apple verwenden. Für jeden Login wird eine Fake-Mailadresse benutzt, und ihr könnt diese jederzeit wieder loswerden. Bei HomeKit hat sich auch etwas getan, und es gibt ab Herbst HomeKit Secure Video. Das bedeutet, dass Videos von Apple TV, HomeKit und iPad in eurem Heim geprüft und verschlüsselt werden, bevor es irgendwohin versandt wird. Das heißt, niemand außer euch hat Zugriff darauf! Der Fokus auf Sicherheit ist bei der WWDC 2019 nicht zu übersehen.

Sonstige Updates für iPhones

Nachrichten bekommen in iOS 13 ein Update: Memojis werden noch genauer und detaillierter. Lippenstift, Lidschatten, Piercings, Zähne, Ohrringe, Brillen, Hüte und neue Accessoires kommen. Das hat auch einen Grund, denn Memoji Stickers kommen ebenso im Herbst. Sie können dann in allen Apps und von allen Geräten mit A9-Chip oder aktueller verwendet werden. Doch auch die Kamera- und Fotos-Apps bekommen stärkere Muskeln. Der Portrait-Modus wird mit mehreren Modi versehen, was sich auf Porträt-Fotos stark auswirken soll.

Die Fotos-App soll noch besser werden, was das Bearbeiten angeht. Ähnlich wie in Aperture könnt ihr mit vielen Reglern herumspielen, doch nicht nur bei Fotos, sondern auch bei Videos! Als Sahnestück könnt ihr nicht nur sämtliche Effekte wie bei Fotos anwenden, sondern auch Videos (endlich) rotieren. Sogar die Navigation wird verbessert, die sogar dank künstlicher Intelligenz Dubletten automatisch aussortiert und Fotos in einer „Tage“-Ansicht weitaus besser präsentiert. Die Demo wirkt soweit gut, und iOS 13 zahlt sich wohl so richtig aus, wenn ihr viele Fotos geschossen habt.

AirPods, HomePod, CarPlay und Siri

Die AirPods bekommen laut WWDC 2019 in iOS 13 ein gutes Update. Siri kann euch ab Herbst sofort Nachrichten vorlesen und ihr könnt sofort darauf antworten. Auch Audio Sharing wird es geben, und HomePod kann mit iOS 13 Handoff. Hier wird es möglich sein, Anrufe, Musikwiedergabe und Podcasts einfach auf den HomePod zu projizieren. Die Radio-Funktion umfasst nun über 100.000 Radiostationen weltweit. Damit nicht genug, HomePod kann auch lernen, wer aus eurer Familie mit ihm spricht. Ob das ein erster Schritt in Richtung iPhones und Siri ist? Ich hoffe, die WWDC 2019 ist nur der Anfang!

CarPlay ist nützlich und in über 75 % der weltweit verkauften Autos erhältlich. Das Dashboard wird überarbeitet und soll euch mehr Infos und bessere Funktionalität liefern. Siri bekommt mit iOS 13 ein weiteres Update, was die Automatisierung anbelangt. Ihr könnt Vorschläge dafür erhalten, was ihr in Zukunft automatisch ablaufen lassen sollt. Siri wird mit iOS 13 angeblich weitaus natürlicher klingen, es ist aber noch nicht klar, ob dies nur für die englische Sprache verfügbar sein wird.

WWDC 2019: iPad mit iPadOS 13

Im Herbst wird das iPad-System komplett überarbeitet. Unter dem Namen iPadOS kommen hier viele Neuerungen auf uns NutzerInnen zu. Die Symbole werden auf dem Homescreen enger zusammenrücken, und die Widgets können gleich auf dem Homescreen angezeigt werden. Das Multitasking mit SlideOver bekommt ebenso ein gehöriges Update, ihr könnt hier genauso das Multitasking-Fenster aufrufen. Split View ermöglicht es euch, die selbe App zwei Mal oder öfters aufzurufen. Das ist etwa für die Notizen-App extrem nützlich, oder Pages oder Numbers. Die Demo von Craig Federighi erinnert an die Spaces und App Exposé vom Mac.

Die Dateien-App bekommt genauso eine Überarbeitung. Ihr könnt nun eine Spaltenansicht verwenden, Fotos schnell drehen, rasche Aktionen setzen oder eure iCloud Drive-Ordner (endlich) teilen. Auch USB- und SD-Karten werden mit iOS 13 unterstützt, und ihr könnt auch direkt in Apps importieren. Auch Safari wird ein Update erhalten: Endlich werden auf dem iPad mit iOS 13 standardmäßig die Desktop-Seiten im Internet aufgerufen. WordPress und Konsorten werden auf dem iPad gut funktionieren, 30 neue Tastenkürzel kommen und noch mehr…

Das iPad wird endlich erwachsen

Es wird auch neue Schriftarten für das iPad geben. Das Text-Editieren wird ebenfalls leichter, dank Multitouch. Mit drei Fingern zusammenziehen sollt ihr kopieren können, mit drei Fingern auseinanderziehen fügt ihr ein, und mit drei Fingern wischen ist der Befehl für „Rückgängig“. Der Apple Pencil hat bis jetzt 20 Millisekunden Latenzzeit gehabt, und mit iOS 13 sollen es nur noch neun Millisekunden sein. Neue Tools sollen für das iPad und die Überarbeitung (Stichwort „Markup“) ebenso verfügbar sein wie neue Schnittstellen für die EntwicklerInnen.

Die Tastatur kann sich nun verkleinern und auf dem Screen herumschieben lassen. Nicht nur das, die Demo zeigt, dass die neuen Drei-Finger-Gesten sehr gut funktionieren. Die Tool-Leiste lässt sich genauso vergrößern, verkleinern oder in einer Ecke verstauen. Ob das iPad nun interessanter für all jene wird, die eine mobile Lösung für Produktivität benötigen? Ich habe es schon auf iOS 12 verwendet – ich bin nach dieser WWDC 2019 gespannt, was der Herbst mit iOS 13 für mich als Power-User bereithalten wird!

Die WWDC 2019-Updates für den Mac

Der Macintosh ist ebenso marktführend in der Kundenzufriedenheit wie iOS. Tim Cook kommt auf die Bühne und präsentiert kurzerhand den Mac Pro. Natürlich ist es der stärkste Mac, den es je gab, und seine Optik erinnert an den alten „Cheesegrater“-Tower von Apple. Ein Stahlrahmen bietet Modularität und Flexibilität, und Tragegriffe sind von Haus aus eingebaut. Ein Intel Xeon-Prozessor mit 28 Kernen soll für viel Performance sorgen, der Prozessor schluckt bis zu 300 Watt und soll niemals heruntertakten. Bis zu 1,5 Terabyte an RAM können in den neuen Mac Pro.

Erweiterungen sind genauso wichtig für Profis wie die Power. Die sollen alle möglich werden, dank acht PCI-E-Anschlüssen. Die Grafikeinheit soll ebenso alles überbieten, was es bislang auf dem Markt gibt. Mit 500 Watt kommt ein MPX-Erweiterungsmodul und auch eine Radeon Pro Vega II (14 Teraflops, 32 GB HBM2-Speicher) – oder gleich zwei davon! Dieser Verbund ist ohne Zweifel eine gute Sache, mit Infinity Fabric Link können die Grafikeinheiten nahtlos zusammenarbeiten. Ihr könnt auch eine zweite Dual-Karte einbauen lassen, wenn ihr das wollt – es ist wohl nur eine Preisfrage.

Mehr Power, besser konfigurierbar: Mac Pro

Die Afterburner-Erweiterung soll es Profis ermöglichen, 6 Milliarden Pixel pro Sekunde zu zeichnen. Für ProRes und ProRes RAW-NutzerInnen heißt das, drei 8K-Streams gleichzeitig oder 12 4K-Streams bearbeiten zu können. Das Netzteil kann übrigens 1.400 Watt bereitstellen und der Mac Pro soll nicht lauter sein als ein iMac Pro. Sogar Räder können an diesem Gerät angebracht werden, hier wurde wirklich in jedem Aspekt an die Zielgruppe gedacht! Große Namen wie Adobe, Epic und Autodesk haben das Gerät schon vor der WWDC 2019 mal getestet.

Unity, Pixar, Foundry und Maxon werden genauso Support ankündigen wie Redshift und andere Größen. Was das neue Spitzenmodell des Mac Pro mit 56 Teraflops so alles wegstecken kann, wird kurzerhand mit einer Demo gezeigt. Natürlich ist es hier nur schwer zu vergleichen, was ein normaler Windows-Rechner hinbekommen könnte. Doch bei 1.000 Kanälen in Pro Logic bricht bei den EntwicklerInnen Applaus aus. Auch in Final Cut Pro wird ein aberwitziger Workflow mit 8K-Material gezeigt, wie Filter und Lens-Flare-Effekte in Echtzeit bei drei 8K-Streams … das ist fast schon Overkill. Doch was kostet der Spaß? Er startet im Herbst bei 5.999 US-Dollar.

Ein neues Display für den neuen Mac Pro

Begonnen wird die Vorstellung mit einer Wunschliste: Über 27 Zoll Größe, leise Operation, HDR, mehr als 4K-Auflösung, und so weiter. Doch bis jetzt gibt es keinen Monitor, der alles schafft. Das neue Display soll alles in den Schatten stellen, was es bislang gibt. Mit 32 Zoll und einer 6K-Auflösung von 6016 x 3384 (20 Millionen Pixel) Bildpunkten, P3-Farbe, 10-Bit-Farben und Referenzmodi kommt das neue Display daher. Es ist anti-reflektiv, bietet breiteste Betrachtungswinkel und bleibt farbtreu.

Mit Nanotextur-Glas und einem rundum erneuerten Backlighting-System wird auch eine laut Apple noch nie dagewesene HDR erzeugt. Der Name? Pro Display XDR, für Extreme Dynamic Range. 1000 nits Helligkeit können dank des Designs unbegrenzt gehalten werden, mit Spitzenwerten bis hin zu 1600 nits. Der Kontrast? 1.000.000:1. Der Monitor teilt das selbe Außendesign wie der Mac Pro, was der Kühlung geschuldet ist. Ein Thunderbolt 3-Kabel reicht übrigens, um das Pro Display XDR zu befeuern. Auch ein High-Tech-Stand (mit VESA!) ist mit dabei, der das Display sehr leicht drehbar macht. Der Preis? Für läppische 4.999 US-Dollar seid ihr dabei!

Mehr über den Mac: macOS 10.15

macOS Catalina soll neue Features und Apps mit sich bringen. iTunes wurde mit der Zeit immer aufgeblähter, und deswegen wird iTunes in drei Teile aufgesplittet: Apple Music, Apple Podcasts und Apple TV. Apple Music wird sich stark an iTunes anlehnen, nur ohne den unnötigen Fluff. Die Apple Podcasts sehen genauso aus, werden sich aber auf die Synchronisation und weitere Empfehlungen für euch konzentrieren. Die Suche wird ebenso mächtiger, da die Podcasts selbst durchsucht werden. Die Apple TV-App sieht ähnlich wie am Apple TV aus und unterstützt 4K HDR und Dolby Atmos.

Eine neue Funktionalität heißt Sidecar. Damit könnt ihr euer iPad als Zweitdisplay für den Mac verwenden. Nicht nur das, auch der Apple Pencil wird damit unterstützt! Der nächste Punkt ist die Zugänglichkeit; macOS 10.15 bekommt eine komplette Sprachkontrolle – genauso wie iOS 13! Die Demo zeigt eindrucksvoll, wie ihr ohne eine einzige Berührung Mails versenden, Apps öffnen Locations markieren und mehr tun könnt. Eine neue App „Find my“ kombiniert nun „Find my Friends“ und „Find my iPhone“.

So viele Updates, man kommt nicht hinterher

Mit einem Bluetooth-Signal könnt ihr sogar eure Geräte orten, wenn sie offline sind. Auch Activation Lock bekommt ein Upgrade: Wenn euer Gerät gestohlen wird, könnt ihr es über das Internet sperren. Diebe können so absolut nichts mehr mit eurem Laptop anfangen! Genauso wie bei iOS 13 bekommt ihr die selben Funktionen und UI-Verbesserungen auch auf den Mac, so wie die Bildschirmzeit. Craig Federighi zeigte dann auch noch Project Catalyst her – Mac-ProgrammiererInnen können nun auf Basis von iPad-Apps neue Mac-Apps erstellen.

In macOS Catalina können alle EntwicklerInnen ab sofort in Xcode damit arbeiten. Asphalt 9: Legends ließ sich etwa binnen einem Tag auf dem Mac spielbar machen, genauso wie es Twitter oder JIRA-Software von Atlassian in wenigen Tagen schafften. Das sollte den Mac-UserInnen schon Ende des Jahres neben viel mehr Sicherheit auch eine Vielzahl von neuen Apps ermöglichen! Auch AR und die Programmiersprache Swift bekommen neue Updates.

Augmented Reality und Swift und mehr

Mit Reality Kit können nun fotorealistische Designs mit Swift in AR-Apps eingefügt werden. Xcode bekommt hier ein eigenes Tool spendiert, und EntwicklerInnen können dank diesem verbesserte Apps bereitstellen. Motion Capture, Leute verdecken – es soll so vieles möglich werden, dass es kaum fassbar ist. Gerade, als man versucht, die Neuigkeiten zu verarbeiten, kommen plötzlich Leute von Mojang (Minecraft) vorbei. Was zeigen sie in ihrer Demo? Die neueste Version von Minecraft Earth in der Augmented Reality – die rein zufällig genau Motion Capture und People Occlusion (nur für iOS) zeigt. Die Apple Glasses lassen wohl nicht mehr lang auf sich warten!

Die Apple-Programmiersprache Swift wurde vor fünf Jahren erstellt und kann bereits für 450.000 Apps verantwortlich zeichnen. Ein Update für Swift ermöglicht, dass ein neues Framework namens SwiftUI angesprochen werden kann und Codezeilen dramatisch verringern kann. Xcode bekommt auch eine Live-Vorschau für Swift-Apps, ganz so wie in Playgrounds, nur eben viel feingliedriger. Eine Demo zeigt den EntwicklerInnen mehr, sogar, dass man einen Build auf ein nahegelegenes iOS-Gerät pushen kann und dort live weiterbearbeiten kann. So muss Programmieren aussehen…? Sagt mir in den Kommentaren, was ihr davon haltet!

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