Sonos Beam (Gen 2) Test: Kompakte schöne Soundanlage

von Werbung 15.10.2021

Mit der Sonos Beam (Gen 2) kommt ein kompaktes Klangwunder unter euer Fernsehgerät. Was das Gerät so alles kann, lest ihr hier!

Beim Smart Home-Spezialisten tink läuft gerade eine Aktion, bei der ihr die Sonos Beam (Gen 2) erwerben könnt und einen gratis Google Nest Mini dazu bekommt. Dieses Special von tink findet ihr gleich hier! Die Sonos Beam (Gen 2) wurde uns dankenswerterweise von tink für diesen Testbericht zur Verfügung gestellt. 

Über die Sonos Beam (Gen 2)

Die Sonos Beam (Gen 2) ist, wie wir bereits berichteten, ein einziges kompaktes Gerät. Ihre Abmessungen von 69 x 651 x 100 mm bei einem Gewicht von 2,8 Kilogramm lassen vermuten, dass hier möglicherweise nicht viel los sein wird. Doch täuscht euch nicht, Sonos hat hier eine Menge an Technik verbaut. Uns erwarten ein Center-Hochtöner, vier elliptische Mitteltöner und drei passive Tieftöner. Weiters gibt es Mikrofone, die stets den Raumklang messen und gegebenenfalls anpassen (Trueplay). Zudem ist ein schnellerer Prozessor verbaut, der noch mehr Anpassungen beim Klang ermöglicht.

Mithilfe von eARC (Enhanced Audio Return Channel) wird das ursprüngliche Audiosignal in voller Bandbreite über ein HDMI-Kabel übertragen und der optimale Klang wiedergegeben. Immersives 3D-Audio, Dolby Atmos-Unterstützung und über 100 Streaming-Services in der Sonos-App erwarten die Käufer:innen. Mit dem Schlagwort Hollywood at Home will Sonos die neue Soundbar ganz oben positionieren. Dafür spricht auch die Fülle neuer Features, die das Gerät im Vergleich zum Vorgänger auszeichnen. 3D Audio mit Dolby Atmos, besserer Sound bei gleicher Größe, ein der Sonos Arc nachempfundenes Design, ein einfaches Set-up via App wie auch schon bei anderen Sonos-Produkten und eine nachhaltige Verpackung.

Das erste Kennenlernen

Nehmt ihr die Sonos Beam (Gen 2) aus ihrer Verpackung, stellt sich schnell einmal ein Gefühl von Wertigkeit ein. Nachdem ihr das Gerät aus dem Karton befreit habt, gilt es zunächst, alles korrekt zu verkabeln. Wie vorhin schon beschrieben gibt es die Möglichkeit, euer neues Audio-System mittels eARC (also einem HDMI-Kabel) zu verbinden. Allerdings unterstützen derzeit nur die aktuellsten TV-Geräte diesen Standard, und wenn ihr so wie ich ein etwas älteres Fernseher-Modell zu Hause habt, müsst ihr ein wenig umdenken. Sonos liefert für diesen Fall einen Adapter mit, den ich im Test verwendet habe.

Und zwar liegt jeder Sonos Beam (Gen 2) ein Adapter von HDMI auf optisches Lichtleiterkabel bei. Das heißt, entweder braucht euer TV-Gerät einen HDMI-Ausgang (eARC) oder einen optischen Lichtleiter-Ausgang. Dadurch wird das System bespielt und bringt euch den Klang für eure Räumlichkeiten so, wie ihr das wollt. Lasst euch nicht von der Angabe auf der Startseite der offiziellen Website täuschen, die besagt, dass dieses System „für kleinere Fernseher“ gedacht sei. Stimmt schon, die Arc ist noch mächtiger (und teurer), aber für guten Klang sorgt auch schon dieses Gerät.

Verbunden via Sonos-App

Für den Hersteller typisch ist, dass ihr die Sonos-App für die erstmalige Inbetriebnahme braucht. Das macht insofern Sinn, als ihr dabei wichtige Updates herunterladet und installiert, Anpassungen vornehmen könnt und auch andere Einstellungen wie Trueplay aktivieren dürft. Sofern ihr kein Mesh-WLAN verwendet, gestaltet sich die Konfiguration als reibungslos – ich musste erst auf ein herkömmliches WLAN umsteigen, damit der Prozess perfekt abgeschlossen werden konnte. Was auch immer da fehlschlug (eigentlich hätte die App gesagt, nach einem Neustart passt alles), mit einem normalen WLAN lief es wie geschmiert.

So lassen sich andere Speaker gemeinsam mit der Beam (Gen 2) zu einem Verbund zusammenschließen, Equalizer-Einstellungen vornehmen, ein Wecker oder ein smarter Assistent konfigurieren, ein Subwoofer oder ein Surround-Speaker hinzufügen, dem Gerät den Umgang mit einer eurer Fernbedienungen beibringen und noch einiges mehr. Alles in allem ist der Einstieg mit diesem Gerät äußerst durchdacht und kostet euch vielleicht einmalig fünf Minuten, und danach sind Änderungen schnell durchgeführt. Die Funktionsvielfalt, die euch das System bietet, ist jedenfalls sehr groß.

Das kann die Beam (Gen 2) alles

Nach dem Konfigurationsprozess, bei dem ihr unter anderem euer Smartphone auch einmal direkt auf die Sonos Beam (Gen 2) legen müsst – yay, NFC! -, habt ihr eine Fülle an Optionen. Wie bereits angesprochen könnt ihr einen Subwoofer oder einen Surround Speaker verbinden, was den Verbund dann zu einem wahren Heimkino macht. Doch auch auf eigene Faust kann das System ordentlich für Sound sorgen, denn dank Trueplay wird euer Raum akustisch vermessen, das Mikrofon eures iOS-Geräts wird dabei als Richtmikrofon verwendet. In etwa fünf Minuten (Vorsicht, laut!) ist der Sound perfekt auf euren Sitzplatz ausgerichtet.

Weiters könnt ihr euch dann eine Audioverzögerung in Gruppen einstellen, oder aber im Menüpunkt „TV-Dialogsynchronisierung“ eine leichte Verzögerung in Relation zu dem, was ihr am Fernseher seht, hinzufügen. Zudem lässt sich eine andere Fernbedienung anlernen, ein Sprachdienst hinzufügen, die Statusleichte beziehungsweise die Touch-Steuerelemente am Gerät aktivieren und deaktivieren. Ihr könnt mit der Sonos Beam (Gen 2) dank App auch auf Medienserver, Musikbibliotheken und Systemupdates zugreifen. Das läuft alles problemlos und ziemlich einfach vonstatten – Hut ab, Sonos!

Jetzt aber: In der Praxis

Von einem älteren, herkömmlichen Heimkinosystem (Verstärker samt fünf Boxen und einem Subwoofer) kommend habe ich zunächst nicht viel von der Sonos Beam (Gen 2) erwartet. Flugs habe ich meine PS5 aktiviert und diverse Spiele gestartet, darunter Horizon: Zero Dawn oder etwa Genshin Impact. Schnell wurde klar, dass das Soundsystem ordentlich was auf dem Kasten hat! So musste ich in einem kleineren Raum extrem leise drehen, da die Power des Sonos-Geräts die Umstände meiner Wohnsituation komplett übersteigt. Selbst in einem größeren Wohnzimmer fühlt sich dieses System sehr wohl.

Mit den Standardeinstellungen präsentiert sich die Sonos Beam (Gen 2) als äußerst basslastig und kehrt die dumpfen Schritte von Maschinen sehr hervor. Doch auch Stimmen treten in Dialogen klar hervor, man merkt einfach, dass hier ein Konglomerat von verschiedensten Treibern am Werk ist. Nicht nur bei Spielen, auch bei Netflix-Serien und anderen Medien kommt rasch das Gefühl auf, dass hier nicht nur der Raum beschallt wird, sondern die einzelnen Kanäle auch sauber voneinander getrennt werden. Mit der App lassen sich via EQ-Optionen noch mehr Einstellungen vornehmen, das ist super.

Kein 5.1-System, aber nah dran

Im Gegensatz zur Sonos Arc hat die Sonos Beam (Gen 2) keine Lautsprecher, die etwa nach oben gerichtet sind. Das macht sich bei Inhalten, die mit Dolby Atmos codiert sind, ein wenig bemerkbar – doch macht keinen Fehler, denn ohne direkten Vergleich ist auch das kleinere System verdammt beeindruckend. Wenn ihr das Geld übrig habt und dem System via WLAN einen Subwoofer sowie zwei Surround Speaker zur Verfügung stellt (danke, Sonos-App!), kreist ihr euch natürlich schon mit Lautsprechern ein – ganz ohne Kabel, dafür aber mit einer ordentlichen Wattzahl.

Habt ihr so wie ich schon einen Verstärker im Einsatz, bringt euch die Sonos Beam (Gen 2) zunächst nicht viel. Denn habt ihr den Verstärker als Zentrum vor euren TV geschaltet und lasst nur das Bild am Fernseher anzeigen, müsst ihr umstecken – das Tonsignal wird in diesem Fall nicht mitgeschleift. Daher empfiehlt es sich dann, alles direkt in den Fernseher zu stecken und den Ton dann mit eARC oder eben dem optischen Ausgang an das Sonos-System zu senden. Wer in der Vergangenheit schon mal Erfahrungen mit Soundbars gemacht hat, sollte diese vergessen und die Beam (Gen 2) probehören – das Teil hat ordentlich was drauf!

Die Technik der Sonos Beam (Gen 2)

Auf der tink-Seite des Geräts ist alles schön übersichtlich beschrieben. Es bietet fünf digitale Verstärker der Klasse D, einen Hochtöner in der Mitte, vier elliptische Mitteltöner, drei passive Strahler für niedrige Frequenzen und Fernfeld-Mikrofone. Sie werden für die Richtmessung (Trueplay) verwendet, aber auch dann, wenn ihr die Sprachsteuerung verwendet. Eine Vielzahl von Formaten bis hin zu Dolby Atmos wird unterstützt, und die im Inneren verbaute Technik sorgt dafür, dass alles stets wunderbar läuft.

Dazu zählen ein Cortex A53-Vierkernprozessor (1,4 GHz) mit 1 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Speicher, der unter anderem für Systemupdates bemüht wird. Ein Ethernetport mit bis zu 100 Mbps ist mit von der Partie, und WLAN wird sowohl im 2,4 GHz- als auch im 5 GHz-Frequenzband unterstützt (solange ihr kein Mesh-WLAN verwendet, so scheint es mir). Am Gerät direkt könnt ihr mittels Touchflächen lauter und leiser stellen, die Wiedergabe starten und pausieren – oder aber via Sonos-App eine eurer Fernbedienungen anlernen, damit ihr nicht ständig zur Beam (Gen 2) hingehen müsst. 

Super-Klang und leicht zu bedienen

Man kann den Testbericht wie folgt zusammenfassen: Geht es euch rein um den Klang, kann man die Sonos Beam (Gen 2) sofort und ohne jede Umschweife empfehlen. Sie holt aus den Inhalten viele Details heraus und präsentiert sie, ohne sie zu sehr zur Schau zu stellen (der Bass vielleicht ausgenommen). Sowohl Spiele als auch Serien profitieren von der guten Audioqualität enorm, und es ist schwer, sich danach wieder auf einen anderen, möglicherweise unterlegenen Klang zurückzugewöhnen. Dazu kommt, dass dank Sonos-App die Konfiguration kinderleicht ist.

An dieser Stelle sei nochmal erwähnt, dass es im Testzeitraum mehrmals nicht funktioniert hat, das Gerät in einem Mesh-WLAN in Betrieb zu nehmen. Davon abgesehen hat das Soundsystem seine Arbeit stets perfekt verrichtet und konnte in Sachen Soundqualität wie auch Bedienkomfort überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist extrem hoch, typisch Sonos eben, das Design ist grandios und minimalistisch zugleich. Wer über den etwas gesalzenen Preis von 499 Euro hinwegsehen kann, bekommt mit der Sonos Beam (Gen 2) ein starkes Stück Hardware, das weit mehr ist als nur ein Soundsystem – wenn ihr es so konfiguriert.

Wertung: 9.0 Pixel

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