One Piece Band 71 im Test

von Stefan Hohenwarter 12.10.2014

Im letzten Band hieß es noch: Segel setzen! Auf zum neuen Abenteuer auf Dress Rosa. In One Piece Band 71 landen die Strohhüte auf Don Quichotte de Flamingos Insel. Was sie dort erwartet und was ich vom neuen Band halte, erfahrt ihr in meinem Test.

OnePiece71_Cover

Facts

Genre: Action
Verlag: Carlsen
Mangaka: Eiichiro Oda
Release: 29. Juli 2014

Was bisher geschah …

„Nach zwei Jahren intensiven Trainings treffen die Strohhüte auf dem Sabaody-Archipel erneut zusammen. Nach einem Zwischenstopp auf der Fischmenscheninsel gelangen sie endlich zum letzten Meer, der Neuen Welt!

Auf der von Caesar beherrschten Insel Punk Hazard gibt es ein zufälliges Wiedersehen mit Law, der ihnen vorschlägt, eine Piratenallianz zu gründen, um einen der Yonko zu stürzen. Die Strohhüte gehen darauf ein. Als Erstes planen sie die Gefangennahme Caesars, um De Flamingo hervorzulocken, der Kaido mit künstlichen Teufelsfrüchten versorgt. Caeasar leistet zwar heftigen Widerstand, doch nach hartem Kampf gelingt es der Gruppe schließlich, ihn gefangen zu nehmen. Als Bedingung für die Herausgabe Caesars fordern sie nun von De Flamingo dessen Abdankung als Samurai der Meere. De Flamingo willigt ein. Nachdem er sein Versprechen erfüllt hat, teilt Law ihm mit, dass die Übergabe Caesars auf einer unbewohnten Insel im Norden von Dress Rosa stattfinden soll. Das Schiff der Piratenallianz nimmt Kurs auf Dress Rosa. Aus unerfindlichen Gründen ist De Flamingo, der die Piraten dort erwartet, im Besitz von Aces Teufelsfrucht …“ (Quelle: Zusammenfassung aus One Piece Band 71)

Möge der Kampf um Aces Teufelskraft beginnen!

Bevor die Strohhüte, Law und Caesar auf Dress Rosa vor Anker gehen, erklärt Law den Plan. Das Caesar-Übergabeteam bestehend aus Lysop, Robin, Caesar und Law begibt sich zum mit De Flamingo vereinbarten Treffpunkt auf der verlassen Insel Green Bit, während das Sunny-Sicherungsteam (Chopper, Nami, Momonosuke und Brook), wie der Name vermuten lässt, das Schiff bewacht. Noch bevor Law die Rolle von Ruffy, Sanji, Franky, Zorro und Kinemon Irrlicht erklären kann, sind sie, obwohl ihnen laut dem Samurai der Meere die Schlüsselfunktion der Operation zugedacht war, verschwunden. Diesem Trupp, der sich verkleidet unter das Volk mischt, gehören die ersten Seiten von One Piece Band 71. Auf der Insel entdecken Ruffy und seine Freunde leckeres Essen, leidenschaftliche und attraktive Tänzerinnen sowie lebendige Spielzeuge.

Wie wir Ruffy kennen und lieben gelernt haben, dauert es nicht lang, bis er den ersten Tumult auf der Insel anzettelt. Aufgrund dieses Aufruhrs wird das Fabrikzerstörungs- und Samuraibefreiungsteam getrennt, und alle verfolgen ihr eigenes Ziel. Zorro jagt diebischen Feen nach, die eines seiner Schwerter gestohlen haben, Franky quetscht Leute nach dem Aufenthaltsort der zu zerstörenden Fabrik aus, Sanji hängt, wie nicht anders zu erwarten, am Rockzipfel einer attraktiven Frau, und Kinemon irrt auf der Insel umher, um vermutlich seinen Freund, der sich für ihn und seinen Sohn geopfert hat, zu suchen. Doch was macht eigentlich Ruffy?

De Flamingo veranstaltet einen Wettkampf im örtlichen Kolosseum, dessen GewinnerIn sich über eine Teufelsfrucht freuen darf. Auch ohne den Preis wäre die Aussicht, als Sieger aus einem solchen Spektakel hervorzugehen, wohl schon Grund genug, um teilzunehmen, doch als Ruffy hört, dass es sich bei dem Preis um Aces Teufelsfrucht handelt, gibt es für ihn kein Halten mehr.

Zusammenfassung

Mehr oder weniger fließend leitete Oda-san bereits im letzten Band von der Punk-Hazard-Story zur Geschichte auf Dress Rosa über. Auch wenn Punk Hazard umfangreich und wichtig für die weiteren Ereignisse war, so wirkt es nach dem Lesen von One Piece Band 71, als wäre es nur ein kleiner Vorgeschmack auf die wesentlich spannendere De-Flamingo-Storyline. Trotz der über 70 Bände gehen dem Mangaka die Ideen für neue Welten und Charaktere nicht aus. Kein Abschnitt gleicht dem zuvor, und jeder scheint ein Mosaikstückchen im Kunstwerk von Eiichiro Oda zu sein.

One Piece Band 71 lässt den Umfang der aktuellen Geschichte bislang nur erahnen, und die Aussicht, dass Ruffy Aces Teufelsfrucht erobern könnte, lässt auch gehörig viel Raum für Spekulationen. Wird es neben Blackbeard womöglich auch Ruffy gelingen, zwei Teufelskräfte zu besitzen? Bis es jedoch eventuell so weit kommt, muss sich Ruffy im „Kolosseum der Schurken“ beweisen. Mit den unterhaltsamen Fanpostseiten, Kapitelartworks und Backgroundinfos am Beginn des Bandes stimmt auch das Drumherum, weshalb ich One Piece Band 71 nur empfehlen kann.

Wertung: 8.5 Pixel

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