eufy Babyphone E21 Test: Absolute Qualität und voller Fokus

von Mandi 15.02.2026

Das eufy Babyphone E21 mit Kamera verspricht mit 4K-Auflösung, Hybrid-Verbindung und 5.000mAh-Akku eine Revolution. Was kann das Premium-Gerät?

Über das eufy Babyphone E21

Das Produkt (hier geht’s zur offiziellen Website) ist eine vollständig digitale Babyphone-Kamera, die den klassischen Monitor für die Überwachung eures Babys in den Fokus rückt. Dieses Babyphone E21 stellt die neueste Generation von eufy dar, einem Unternehmen, das sich auf intelligente Haushaltsgeräte spezialisiert hat und dabei großen Wert auf Sicherheit und Datenschutz legt. Der Hersteller ist besonders stolz auf mehrere Aspekte:

Dazu zählen die 4K-UHD-Auflösung mit 330-Grad-Schwenkbereich, 60-Grad-Neigung und achtfachem Zoom, dann die Hybrid-Verbindung, die sowohl über WLAN als auch lokal funktioniert, und drittens ein 5.000mAh-Akku, der das Gerät auch mobil nutzbar macht. Hersteller eufy präsentiert das Gerät als sichere, private und flexible Lösung für moderne Eltern. Was so ein modernes Babyfon alles kann, wollen wir hier klären – also packen wir es mal aus!

Kamera, triff Monitor

Das Unboxing-Erlebnis ist bereits ein gutes Zeichen dafür, wie durchdacht das Gesamtsystem ist. In der großzügig dimensionierten Verpackung findet sich die Kamera selbst, ein USB-C-Ladekabel, eine ausgedruckte Schnellstartanleitung und ein Netzteil. Der erste physische Eindruck ist unmittelbar positiv: Die Kamera liegt angenehm schwer in der Hand, wirkt hochwertigen und überhaupt nicht billig verarbeitet. Das Gerät mit seinem weißen Kunststoffgehäuse und dem dunkelgrauen Objektivbereich fühlt sich robust an, nirgendwo knarzt es, kein Plastik biegt sich unnötig. Sein Gewicht ist vollkommen in Ordnung, und die Verarbeitung am Kameragehäuse ist ordentlich, mit kaum sichtbaren Nähten und glatten Oberflächen, die sich angenehm anfühlen. Der USB-C-Ladeport sitzt unten, der Schalter für die Privatsphäre (zum Umschalten zwischen WLAN und lokaler Verbindung) ist griffnah und mit dem Daumen erreichbar.

In der Verpackung ist aber natürlich auch der namensgebende Monitor zu finden, also das tatsächliche eufy Babyphone E21. Wenn ihr die beiden Gerätschaften einschaltet, erkennen sie sich blitzschnell. Nötig ist dazu die eufy Baby-App fürs Smartphone, dazu gleich mehr. Das System erkennt die Kamera automatisch, während sie in WLAN-Reichweite ist, und verbindet sie mit dem Heimnetz. Die App führt euch durch den gesamten Prozess in absolut verständlicher Weise. Selbst für technische Neulinge stellt das kein Problem dar. Nach etwa fünf Minuten war in unserem Test bereits alles einsatzbereit, und die erste Video-Übertragung lief stabil. Das ist der Punkt: eufy verzichtet auf unnötige Komplexität und setzt auf intuitive Bedienung – genau so sollte es sein. Wer das tatsächlich möchte, kann sich aber in die Tiefen der Einstellungen begeben und entsprechend einiges umstellen. Es gibt einfach mehr Möglichkeiten mit der App!

Zur eufy Baby-App

Sie ist ein kleiner Download und konzentriert sich ausschließlich auf die wachsende Sparte, die nun eufy Baby heißt. Sprich: Mit einem Druck auf die Taste + könnt ihr ein Gerät hinzufügen, sei es eine smarte Socke, eine Milchpumpe oder eben das getestete Babyphone E21. Darin bekommt ihr einfachste Anweisungen sowie eine Schnellstart-Anleitung, und auch in der eufy-App könntet ihr das Produkt hinzufügen. Besonders cool ist, dass ihr mehrere Kinder zugleich anlegen könnt, das war bei unseren beiden Kindern rasch erledigt. Einfach ein neues Profil mit + hinzufügen, und dann benötigt es nur vier Angaben: Name, Geschlecht, Fälligkeitsdatum/Geburtstag und Gewicht.

Je nachdem, was ihr alles in der App verwalten wollt – etwa die Schlafanalyse mit einer Smart Sock -, könnt ihr hier mehr oder weniger anstellen. Im Grunde wird es aber immer auf die Kamera abzielen: Das Steuern der Cam, den Fokus aufs Kind richten oder gewisse Einstellungen. Die App am Smartphone doppelt als Eltern-Monitor, alles, was ihr dort tun könnt, könnt ihr auch in der App machen. Habt ihr schlussendlich alles in euer WLAN gebracht, so könnt ihr natürlich auch Firmware-Updates anstoßen. In meinem Fall im Januar 2026 war es ein Update der Kamera von V1.4.9.0 auf V2.4.2.9, und der Eltern-Monitor wurde in wenigen Minuten von V1.3.9.0 auf V2.3.1.0 gebracht.

eufy Babyphone E21 im Alltag

Während des mehrwöchigen Alltagstests zeigte sich das eufy Babyphone E21 als ausgesprochen zuverlässiger Begleiter. Die Video-Qualität ist bemerkenswert, und die 4K-Auflösung liefert auch in der mobilfunkgestützten App-Ansicht auf dem Smartphone ein klares, detailreiches Bild. Der 330-Grad-Schwenkbereich ermöglicht es, praktisch den gesamten Raum abzudecken, ohne die Kamera mehrfach repositionieren zu müssen. Die 60-Grad-Neigung ist ebenfalls praktisch, von der Decke herab zu sehen oder tiefer in die Wiege zu blicken ist vollkommen problemlos. Der achtfache Zoom erlaubt es uns, selbst kleine Bewegungen, etwa das Heben und Senken der Brust beim Atmen, klar zu erkennen. Natürlich ist es ein digitaler Zoom, aber es funktioniert überraschend detailreich! Die Kamera funktioniert über WLAN, wenn ihr zu Hause seid, aber auch lokal, wenn sich euer Smartphone und die Kamera im gleichen Netzwerk befinden – völlig ohne Cloud-Abhängigkeit. Das ist besonders für Eltern beruhigend, denen Datenschutz wichtig ist. 

Vor allem aber funktioniert die Übertragung flüssig, ohne wahrnehmbare Verzögerung. Selbst bei überlasteter Leitung blieb das Bild stabil, lediglich die Auflösung passte sich automatisch an. Die Nachtsicht der Kamera erwies sich in Tests als absolut beispiellos. Ihre IR-LEDs ermöglichen es, auch in totaler Dunkelheit noch Details zu erkennen, nicht nur Umrisse, sondern tatsächlich kleine Bewegungen. Die Temperatur-Funktion stellt sicher, dass ihr auch präzise erfasst, wenn der Raum zu warm oder zu kühl wird. Besonders praktisch ist die aktive Geräuschunterdrückung, die Umgebungslärm um 20 Dezibel reduziert. Im Test mit verschiedenen Geräuschquellen wie Haushaltslärm, Straßenlärm und Musik senkte die Kamera konsistent den Hintergrundlärm, ohne dabei die wichtigen Sounds wie das Weinen des Babys zu verfälschen. Die automatischen Benachrichtigungen bei Geräuschen, Bewegungen und Temperaturänderungen funktionierten zuverlässig, es gab keinen falschen Alarm, aber auch kein übersehenes wichtiges Event.

Der Elternmonitor

Was kann dieses clevere Babyfon alles? Vorher schrieb ich bereits, dass die eufy Baby-App wie auch der Elternmonitor fast alle Dinge können. Beim Smartphone ist der Babyfokus hervorzuheben, der sich auf ein Gesicht im Blickfeld konzentriert und ein bisschen hinzoomt beziehungsweise dieses verfolgt. Das funktioniert ausgezeichnet und ist extra süß! Der 8x Zoom kann dabei auch auf Wunsch sehr genau hinsehen, falls ihr das braucht. Weiters könnt ihr beim Elternmonitor einstellen, wie alles geregelt ist. Von der aktiven WLAN-Verbindung (falls benutzt) über die Helligkeit des Screens bis hin zum Alarm-Verhalten lässt sich vieles fein einstellen. Ihr könnt nämlich Alarm auf dem Elternmonitor schlagen lassen, wenn die Kamera Weingeräusche, erhöhte Lautstärke oder abnormale Temperaturen außerhalb des von euch definierten Bereichs erkennt. 

Weiters könntet ihr Ereignisse auf einer microSD-Karte abspeichern, hier werden Karten mit bis zu 128 GB unterstützt. Weiters gibt es fünf Weißrauschen-Samples, namentlich sind dies Waldgeräusche, Grillen, Regen, Bäche und Alpakaglocken. Natürlich könnt ihr auch die LED-Beleuchtung des Geräts jederzeit an- oder ausschalten, wir persönlich bevorzugen unsere Gerätschaften im Haus immer ohne Beleuchtung und falls möglich ohne Ton. Ihr könnt das eufy Babyphone E21 auch als Zwei-Wege-Kommunikationsgerät verwenden, einfach die Mikrofontaste gedrückt halten und ins Smartphone respektive den Elternmonitor reinsprechen. Auch das funktioniert ausgezeichnet! Das Ganze geht sogar so weit, dass dieses Produkt fast schon einen neuen Standard in Sachen Babyfon setzt. Denn diese Simplizität, wie alles abläuft, erfreut das Elternherz.

Die besonderen Highlights dieser Kamera

Das 5.000mAh-Akku-System ist tatsächlich ein großes Plus. Grundsätzlich installiert ihr die Cam nahe einer Steckdose für den Dauerbetrieb, das ist klar. Aber auch bei Stromausfällen, oder wenn ihr unterwegs beziehungsweise auf Besuch seid, kann sich das eufy Babyphone E21 auszeichnen. Voll geladen hielt die Kamera in unserem Test etwa sechs bis acht Stunden durch, ehe sie wieder ans Stromnetz musste, natürlich abhängig von der Intensität eurer Nutzung (Live-View-Abrufe, Nachtsicht, Schwenk-Aktivität). Das ist wirklich beeindruckend, denn wer unterwegs ist, im Urlaub, oder bei Stromausfällen, das Babyfon ist einfach zur Stelle, selbst ohne Steckdose in der Nähe. Sein Splitscreen-Feature mit zwei Feeds gleichzeitig funktioniert perfekt.

Da ist es egal, ob ihr Zwillinge überwachen müsst, oder einfach einen Überblick über verschiedene Raumbereiche wollt. Die 24/7-Aufzeichnung auf der SD-Karte (nicht mitgeliefert) ermöglicht es, Schlafmuster über längere Zeit zu analysieren. Zudem verdienen die integrierten Sicherheitsfeatures besondere Erwähnung. Die Datenübertragung erfolgt mit RSA-1024- und AES-128-Verschlüsselung – das ist modernster Standard. Besonders lobenswert ist der physische WLAN/Lokal-Umschalter: Mit einem einfachen Klick schaltet die Kamera um, falls ihr beispielsweise nicht ins Internet zu den Smartphones übertragen möchtet. Die Aufnahmen auf der SD-Karte sind lokal gespeichert, nicht in einer Cloud, wo fremde Augen Zugriff haben könnten.

Sonstige Auffälligkeiten und kleine Macken

Während des Tests zeigten sich einige Kleinigkeiten, die aber durchwegs in der Natur der Sache liegen. Die Wärmeentwicklung während des Betriebs ist minimal, selbst nach stundenlangem Betrieb wird das Gehäuse nur handwarm, nie unangenehm heiß. Das ist ein gutes Zeichen für die Effizienz der Elektronik. Die Kamera läuft dabei bemerkenswert leise, kein ständiges Summen oder Piepsen, wie es bei manchen ähnlichen Produkten der Fall ist. Selbst auf der höchsten Bewegungsgeschwindigkeit ist das Gerät flüsterleise beim Drehen, davon wird kein Baby wach. Ein weiterer Pluspunkt: Die USB-C-Anschlüsse sitzen robust, ohne wackelig zu sein. Der Schwenkmechanismus arbeitet flüssig und ohne Verzögerung, auch wenn der Verbindungsaufbau noch läuft. Die Sprachfunktion (Zwei-Wege-Audio) ist klar und verständlich, diese erlaubt es euch, von überall durch die Kamera zu sprechen. 

Hier hätten wir uns gewünscht, dass die Audioqualität noch etwas wärmer und weniger elektronisch wirkt, aber das ist eine sehr kleine Kritik. Eine Anmerkung zur Akkuoptimierung: Der Hersteller empfiehlt, die Firmware regelmäßig über WLAN zu aktualisieren. Dies ist sinnvoll, um von Sicherheits-Patches zu profitieren. Im Test führte eine solche Aktualisierung zu schnelleren Reaktionszeiten und besserer Stabilität bei der Geräuschfilterung. Besonders praktisch ist auch, dass die Kamera bei schwacher Batterie aktiv in die App eine Benachrichtigung schickt, es gibt also kein unerwartetes Ausfallen der Cam, das ist äußerst löblich. Die Split-Screen-Funktion für mehrere Kinder funktioniert einwandfrei und im Test wurden beide Feeds deutlich dargestellt, ohne dabei Performance oder Qualität einzubüßen. Damit das so einwandfrei läuft, braucht es natürlich einiges an Technik!

Technische Daten: eufy Babyphone E21

Das eufy Babyphone mit Kamera E21 bietet folgende technische Spezifikationen: Der 4K-UHD-Sensor erfasst in Ultra-HD-Qualität, mit einer Auflösung, die scharf und detailreich bleibt, selbst wenn stark gezoomt wird. Die Pan-Tilt-Zoom-Funktion mit 330-Grad-Horizontalschwenk und 60-Grad-Vertikalneigung ermöglicht es, praktisch jeden Winkel des Raumes abzudecken. Der optische Zoom bietet achtfache Vergrößerung ohne schmerzlichen Qualitätsverlust. Die Infrarot-Nachtsicht funktioniert bis zu einer Reichweite von etwa acht Metern in völliger Dunkelheit, ideal für auch größere Kinderzimmer. Eine Temperatur-Funktion stellt sicher, dass die Räumlichkeiten euren Temperaturvorstellungen entsprechen. Die Akkulaufzeit bei durchschnittlicher Nutzung beträgt etwa sechs bis acht Stunden, und die Kamera fasst 5.000 mAh für den mobilen Betrieb. Bei den Verbindungsoptionen gibt es 2.4GHz WLAN sowie lokale P2P-Verbindung.

Die Sicherheit wird durch RSA-1024 Verschlüsslung für die Übertragung und AES-128 Verschlüsselung für die Speicherung gewährleistet. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff mit gummierten Griffelementen, was Rutschfestigkeit und Haltbarkeit gewährleistet. Die Abmessungen liegen bei etwa 115 mm Höhe und einem Durchmesser von 90 mm, wobei die Gesamtgröße handlich und dezent bleibt. Das Gewicht ist dabei optimal ausbalanciert. Die App unterstützt iOS 12.0+ und Android 6.0+, funktioniert also auf praktisch allen modernen Geräten. Die Speicherung von Videos und Bildern erfolgt lokal auf einer microSD-Karte bis 128GB (nicht mitgeliefert). Eine solche Videoaufzeichnung kann 24/7 durchgeführt werden, abhängig von verfügbarem Speicherplatz und Stromversorgung. Wenn ihr auch die Cloud verwendet, könnt ihr sowohl Livestream als auch diese Aufzeichnungen übrigens mit bis zu fünf weiteren Familienmitgliedern teilen!

Fazit: Der neue Goldstandard

Das eufy Babyphone mit Kamera E21 stellt eine bemerkenswert durchdachte Lösung für moderne Eltern dar. Sie kombiniert fortgeschrittene Technologie mit intuitivem Design und legt dabei großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit – etwas, das in einer Zeit, in der viele Kameras ständig in der Cloud speichern, besonders wertvoll ist. Konkurrenz-Produkte mögen vielleicht günstiger sein, bieten aber weder die Bildqualität noch den Datenschutz. Die Stärken überwiegen deutlich: Exzellente 4K-Videoqualität, intelligente Wärmebild-Funktion, hervorragende Nachtsicht, zuverlässige Geräuschfilterung, lange Akkulaufzeit, intuitive App, ausgezeichneter Datenschutz, und flexible Connectivity-Optionen. 

Dabei verhält sich das Produkt derart anpassungsfähig, dass es auf Anhieb zu einem absoluten Favoriten im Test wurde. Die wenigen Kritikpunkte sind minimal: Das Audio könnte eine Spur wärmer sein, und alternative Befestigungsmöglichkeiten wären eine nette Dreingabe. Ja, mit einem Preis von etwa 250,- Euro liegt das Babyfon im Premium-Segment, rechtfertigt dies aber durch seine beeindruckende Ausstattung und Qualität vollumfänglich. Für all jene, denen die Sicherheit ihres Babys das Wichtigste ist und die bereit sind, in professionelle Technologie zu investieren, gibt es für das eufy Babyphone mit Kamera E21 eine absolute Kaufempfehlung. Ihr verpasst nichts mehr, nicht einmal unterwegs!

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