Red Dead Redemption 2 Jagd-Guide: Waidmann’s Heil im Westen

von Matthias Tüchler 12.11.2018

Wie schon in Teil 1 stellt auch in Red Dead Redemption 2 die Jagd eine interessante Aktivität dar. Rockstar Games hat im Prequel nun mehr Wert auf Realismus gelegt und macht das Erlegen der rund 200 verschiedenen Tierarten damit zu einer abwechslungsreichen Herausforderung.

Red Dead Redemption 2 Guide

Pelze, Häute, Krallen und Federn werden benötigt um diverse Outfits, Camp-Upgrades oder Talismane zu erstellen bzw. freizuschalten. Dabei akzeptiert der Pelzhändler allerdings ausschließlich „Perfekte“ Qualität. Mit unseren Tipps werdet ihr zum perfekten Jäger (gleich nach dem Predator).

Tier & Pelzqualität

Die Qualität der von euch erjagten Pelze hängt sowohl von der Qualität des jeweiligen Tieres, von der Wahl eurer Waffe, als auch von eurer Zielgenauigkeit ab. Nur wenn alle drei Aspekte einwandfrei sind, dann ist der Pelz in perfektem Zustand und kann verarbeitet und für Upgrades genutzt werden. Tierqualität kann hier „Poor“, „Good“ oder „Prestine“ sein und ausschließlich Kill-Shots (meist Kopfschüsse) sind akzeptabel. Zur Wahl der passenden Waffe weiter unten mehr.

Arthur Morgan, studierter Zoologe

Wenn ihr auf euren Streifzügen durch die großartige Natur Amerikas eure Flinte auf ein Tier richtet, dann bietet euch Red Dead Redemption 2 (so ihr nah genug dran seid) an, das anvisierte Tier zu studieren (R1 auf PS4, RB auf Xbox gedrückt halten). Das dient nicht nur dazu, um Arther hübsche Bilder in sein Journal zeichnen zu lassen, sondern gibt euch auch künftig wichtige Optionen in der Jagd dieser Tierart.

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Habt ihr eine Rasse studiert und sie wenigstens einmal erlegt, so zeigt euch das Spiel bereits aus der Ferne die Qualität des Tieres und damit die Maximalqualität des Pelzes an. Außerdem erkennt Arthur nun schon an der Spur die Tierart, die er hier verfolgt. Also packt am besten euer Fernglas aus und nehmt euch Zeit, die 200 verschiedenen Beutetiere ausgiebig kennenzulernen.

Mit Adleraugen auf der Fährte

Davon abgesehen, dass ihr zahlreichen Tieren simpel und einfach über den Weg laufen werdet, ist es für einige scheuere Exemplare natürlich nötig, Spuren verfolgen zu können. Dafür gibt es in Red Dead Redemption 2 das sogenannte Eagle Eye (L3 + R3 auf PS4/Linken + Rechten Stick auf Xbox drücken). In diesem Modus werden sowohl frische Spuren, als auch Tiere selbst und pflückbare Pflanzen gehighlightet. Ganz klar eine riesen Hilfe!

Wahl der Waffen

Wir persönlich haben noch nie versucht, mit einer Schrottflinte ein Eichhörnchen zu erlegen, doch wir stellen uns dieses Unterfangen als wenig zielführend für einen Pelzsammler vor. Genau so sieht das auch Rockstar Games und fordert von euch daher, die passende schonendste Waffe für eure Beute zu nutzen, um deren Haut intakt zu halten.

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Hier unsere Liste als Anhaltspunkte zu dieser kleinen Wissenschaft (ein wenig Ausprobieren, wollen wir euch nicht nehmen):

  • Bogen mit Kleintierpfeil: Eichhörnchen, Hasen, Singvögel, Eidechsen
  • Bogen mit normalem Pfeil: Größere Hasen, Waschbären, Dachse, Truthähne und andere größere Vögel, Biber, Hunde, Koyoten
  • Varmint-Rifle: ähnlich wie bei normalen Pfeilen aber höhere Reichweite und mit Fernrohr aufrüstbar
  • Rifles (1 Schuss): Rehe und Hirsche, Wölfe, Wildschweine, Wildkatzen, Ziegen, Widder, Schafe, Kühe, Bisons, Elche, Schwarzbären
  • Rifles (mehrere Schüsse): Krokodile, Ochsen, Grizzlie-Bären, alle legendären Tiere

Habt ihr eure Beute genau studiert, so findet ihr die passende Waffe und Munition für ein sauberes Erleben auch in den Informationen zu dem jeweiligen Tier. Bei den größten und legendären Tieren empfiehlt sich außerdem die Munition mit dem größten Schaden zu wählen.

Legendäre Tiere

In Red Dead Redemption 2 gibt es (neben den Fischen) 15 legendäre Tiere. Diese sind besonders hart im Nehmen und benötigen selbst bei Kopfschüssen mit großem Kaliber mehrere Schüsse. Daher ist hier von 1-Schuss Gewehren abzuraten, da sonst die Flucht des Tieres droht. Sollte euch das passieren, so muss einige Zeit (1-2 In-Game-Tage) vergehen, bis das legendäre Tier wieder in seinem Revier auftaucht.

Mehr zu den legendären Tieren findet ihr HIER in unserem Videoguide.

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Bonus-Tipps: Dead-Eye und Hirsch-Talisman

Wenig überraschend ist der Dead-Eye Modus auch auf der Jagd eine große Hilfe. Zusätzlich zur Slow-Motion werden euch, so ihr euren Dead-Eye Skill aufgelevelt habt, die kritischen und tödlichen Trefferzonen angezeigt.

Sehr hilfreich ist zudem der Talisman, den ihr nach dem Erlegen des legendären Hirschen beim Hehler anfertigen lassen könnt. Dieser sorgt dafür, dass ihr im Zweifelsfall die bessere Pelzqualität erhaltet, was euch bei unsauberen Schüssen oder Mangel an passender Munition gelegentlich aushelfen kann.

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