Harry Potter und der Gefangene von Askaban in Concert Kritik: Ein magischer Abend in der Wiener Stadthalle

von Stefan Hohenwarter 15.04.2019

Am Samstag Abend folgte ich – wie auch viele Slytherins, Hufflepuffs, Ravenclaws und Gryffindors dem Ruf von Harry Potter und der Gefangene von Askaban in die Wiener Stadthalle. Ob mir das dritte Schuljahr auf der großen Leinwand samt Live-Orchester und -Chor gefallen hat, erfahrt ihr in meiner Kritik.

Eine Erfolgsgeschichte

CineConcerts und Warner Bros. Consumer Products starteten 2016 mit Harry Potter und der Stein der Weisen in Concert, dem ersten Teil der „Harry Potter Film Concert Series“, eine Konzerttournee, die euch alle Harry Potter-Filme auf einzigartige Weise präsentiert. In verschiedensten Locations rund um den Globus werden die Filme rund um den namensgebenden Harry auf einer großen Leinwand gezeigt, während sämtliche Musik von einem Live-Orchester einem -Chor (in Wien vom Pilsen Philharmonic Orchestra) gespielt wird. So entsteht eine magische Atmosphäre, die die Filmadaptionen von J.K. Rowlings Literatur noch bezaubernder macht.

Seit der Weltpremiere vom ersten Teil im Juni 2016 hat die Concert Series über eine Million Zuschauer in ihren Bann gezogen. Für 2019 sind über 900 Aufführungen in mehr als 48 Ländern geplant. Damit nicht genug – am 20.2.2020 erleben wir mit Harry Potter und der Feuerkelch das vierte Schuljahr des Magiers.

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Worum geht’s?

In seinem dritten Schuljahr bekommt es Harry mit dem namensgebenden „Gefangenen von Askaban“ zu tun und wie die Fans des Nachwuchsmagiers wissen, handelt es sich dabei um Sirius Black. Doch bevor es soweit ist, wird er wie gehabt bei den Dursleys gedemütigt, bis ihm endgütig der Kragen platzt. Er bläst Tante Marge auf, sodass sie in den Himmel aufsteigt. Ob seiner Entgleisung sucht er Unterschlupf im tropfenden Kessel in London. Und dort erfährt er erstmals von Sirius Black. Daraufhin geht’s nach Hogwarts, wo er es mit den fürchterlichen Dementoren zu tun bekommt und viele weitere Herausforderungen auf Harry und seine FreundInnen warten.

Fanservice

Für alle, die es nicht zu Harry Potter und der Gefangene von Askaban in Concert geschafft haben, hier noch ein paar Eindrücke vom magischen Abend in der Wiener Stadthalle. Neben dem obligatorischen Merchandise-Stand gab es für die Fans eine Fotowall und die Banner der vier Häuser direkt links bzw. rechts bei der Bühne.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban in Concert Fazit

Auf die Gefahr hin, dass ich nun gesteinigt werde, muss ich euch verraten, dass ich nicht der größte Harry Potter-Fan bin, dennoch wollte ich mir das Live-Event nicht entgehen lassen. Grund dafür sind die vielen In-Concert-Events, denen ich bereits beiwohnen durfte (u. a. Die Eiskönigin in Concert, Der Herr der Ringe: Die zwei Türme in Concert oder Star Wars V in Concert). Und ich wurde nicht enttäuscht: der Abend, der unter der Leitung von Dirigent Timothy Henty stand – großes Kompliment für die deutschen Einleitung des Briten – verzauberte mich von der ersten Minute an. Maßgeblich dafür verantwortlich war das Pilsen Philharmonic Orchestra und der Chor. Und im Gegensatz zu beispielsweise Star Wars V in Concert war dieses Mal die Tonabmischung perfekt. Weder die Musik noch die Filmgeräusche waren im Vordergrund, sondern soweit im Einklang, dass man die Übergänge nicht einmal bemerkte. Und auch wenn ich der Handlung nicht bis ins kleineste Detail folgen konnte, so freue ich mich schon auf Harrys Comeback am 20.2.2020 mit Harry Potter und der Feuerkelch in der Wiener Stadthalle.

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