Star Wars V in Concert: Das Imperium schlägt in Wien zurück

von Stefan Hohenwarter 12.01.2019

Gestern Abend durfte ich dank der LS Konzertagentur bei Star Wars V in Concert den Eisplaneten Hoth, die Wolkenstadt Bespin und natürlich Lukes Training bei Meister Yoda in der Wiener Stadthalle beiwohnen. Wie und ob es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier.

Was erwartet die ZuseherInnen?

Unter der Leitung von Christian Schumann bringt das Pilsen Philharmonic Orchestra in der Wiener Stadthalle John Williams’ Oscar-, Golden Globe- und Grammy-prämierte Musik zur Aufführung, während gleichzeitig der komplette Film auf einer Großbildleinwand zu sehen ist.

„Der Todesstern ist zerstört, Prinzessin Leia befreit – doch schon erwartet die Rebellenallianz um Luke Skywalker, R2-D2, C-3PO und Han Solo das nächste Abenteuer, denn: „Das Imperium schlägt zurück“. George Lucas’ zweiter Film der Star-Wars-Saga aus dem Jahr 1980 gilt vielen Fans als der beste überhaupt. Kultfiguren, Finsterlinge, Oscar-prämierte Spezialeffekte, phantastische Schauplätze wie der Eisplanet Hoth oder die Wolkenstadt auf Bespin und natürlich der vielfach preisgekrönte Soundtrack von John Williams setzten Maßstäbe für alle weiteren Folgen des Weltraum-Epos.“ (Quelle: Offizielle Presseinformation)

Star Wars V in Concert: Tolle Inszenierung, aber

Tausende Menschen pilgerten gestern Abend in die Wiener Stadthalle, um das Star Wars V in Concert auf der großen Leinwand mit einem Live-Orchester zu erleben. Die Begeisterung war schon vor dem Start groß. Dafür sorgte vor allem die Austrian Garrison der 501st Legion, die selbst beim gefühlt Tausendsten Foto mit BesucherInnen noch immer mit vollem Einsatz bei der Sache war.

Langsam, aber sicher füllten sich die Plätze in der Wiener Stadthalle, als plötzlich der gelbe Schriftzug „Es war einmal vor langer Zeit …“ auf der Leinwand erschien. Das Publikum war dank der tollen Live-Performance des Pilsen Philharmonic Orchestra sowie coolen Lichteffekten sofort gefesselt, doch leider war nicht die ganze Show so gut, wie die Eröffnung.

Immer wieder war die Tonabmischung meiner Meinung nach suboptimal, sodass man oft nur das Orchester, aber nicht mehr den Film gehört hat. Die Musik von John Williams ist grandios, doch ist und bleibt sie Filmmusik, die meiner Meinung nach nur im Zusammenspiel mit dem Film – auch, wenn es nur die Sounds der Lichtschwerter oder Blaster sind – die volle Schönheit entfaltet. Dennoch leistete das Orchester unter der Leitung von Christian Schumann ganze Arbeit und bescherte dem Publikum nicht nur ein tolles Finale, sondern auch noch eine Zugabe! Das Finale war so gut, dass nur ganz weniger Leute vor dem Ende des Abspanns den Saal verliesen – eine Seltenheit bei Veranstaltungen in der Stadthalle.

Nachdem man die Lichtshows, die mich bei Star Wars IV in Concert noch gestört haben, bei Star Wars V in Concert nun in den Griff bekommen hat, hoffe ich, dass man für das Finale der alten Trilogie auch die Tonabmischung noch etwas besser in den Griff bekommt. Dann steht einem grandiosen Schlussakt nichts mehr im Wege. Ich freue mich schon jetzt drauf.

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