Disney in Concert: Die Eiskönigin Wien: Die Stadthalle wurde zum Prinzessinnenpalast

von Stefan Hohenwarter 27.03.2018

Nachdem Disneys Die Eiskönigin schon auf der Kinoleinwand sowie als Heimkinoversion zu überzeugen wusste, ging der Film mit Disney in Concert: Die Eiskönigin zusammen mit einem Live-Orchester und -Chor auf große Tournee. In Österreich machte Die Eiskönigin nach dem Tourstopp 2017 erneut Halt in Wien und dieses Mal war auch ich dabei. Ob dabei auch in mir eine kleine Elsa erwachte, erfahrt ihr in meinem Eventbericht.

Arendelle in der Stadthalle

Wien, 25. März 2018: Ein ganz normaler Sonntag Nachmittag, Nein, nicht ganz! Überall in der Stadt laufen kleine Elsas und Annas mit glitzernden Kleidern, Diademen, Ballarinas und vielem mehr herum. Sie haben wohl alle das gleiche Ziel: Die Wiener Stadthalle. Denn an diesem Tag verwandelt sich die Stadthalle zum Königreich Arendelle. Mit einer kleinen Änderung: Im Thron- bzw. Veranstaltungssaal sitzt ein großes Orchester (Max Steiner Orchester) und ein Chor (Neue Wiener Stimmen).

Völlig unverfroren

„Der durch Hans Christian Andersen inspirierte Animationsfilm aus dem Jahr 2013 erzählt die Geschichte der furchtlosen Königstochter Anna: Nachdem das ganze Königreich Arendelle in eine eisige Winterwelt verzaubert wurde, wartet eine große Aufgabe auf die junge Frau. Sie begibt sich auf den Weg, ihre Heimat aus dem Griff ihrer Schwester, der Eiskönigin Elsa, zu befreien. Begleitet wird sie von Kristoff, einem charmanten, gutaussehenden Abenteurer, seinem lustigen Rentier Sven mit dem schiefen Geweih und dem naiven, etwas durchgeknallten Schneemann Olaf. In einem Wettlauf gegen die Zeit ringen die Gefährten mit den Naturelementen, geheimnisvollen Trollen, finsteren Intrigen und magischen Hindernissen, bevor Anna und ihre Schwester Elsa wieder vereint sind und der böse Zauber
gebannt werden kann.“ (Quelle: Offizielle Pressemitteilung)

Die Show

Ich weiß, dass solche „in Concert“-Shows zurzeit groß in Mode sind – wir waren bereits bei Harry Potter in Concert oder Der Herr der Ringe in Concert und mit Game of Thrones in Concert steht noch so ein Kapazunder in den Startlöchern. Dennoch war es meine Premiere und ich wusste anfangs nicht ganz, was mich erwartet. Ich hatte die Befürchtung, dass die Übergänge zwischen dem Film und den Live-Performances zu hart sein könnte. Doch diese Zweifel wurden spätestens mit dem Auftritt der extra in Wien für die Show „gecasteten“ Anna ausgeräumt. Als wäre die Kleine schon seit Jahrzehnten im Showbusiness, lieferte sie einen fehlerfreien Auftritt. Zusammen mit coolen Lichteffekten, Konfetti, die vom Bühnendach regneten, abwechslungsreichen Live-Performances – besonders eindrucksvoll die Anfangsszene, als die Chorsänger als Eismänner mit Pickel den Gesang mit Schweiß und Einsatz begleiteten – wurde das Publikum regelrecht mitgerissen.

Eindrücke von der Show

Disney in Concert: Die Eiskönigin Wien-Tourstopp

Ich weiß zwar nicht warum, aber wenn man ins Publikum blickte, wirkte es fast so, als wäre das ein Event rein für Kinder. Doch dem ist überhaupt nicht so! Der Film samt Live-Orchester und -Chor weiß meiner Meinung nach Jung und Alt gleichermaßen zu begeistern. Der Film ist nicht umsonst einer der erfolgreichsten Disney-Werke der letzten Jahre, der meiner Meinung nach extrem von dem Live-Auftritten profitiert. Die Übergänge zwischen Film und den Bühnen-Performances ist nahtlos. Die SolistInnen – allen voran die kleine Anna – wussten vollends zu überzeugen. Die Emotionen des Films übertragen sich dank des Max Steiner Orchesters und der Neuen Wiener Stimmen noch mehr auf das Publikum, sodass nicht nur ich Disney in Concert: Die Eiskönigin mit einem breiten und zufriedenen Grinser verließ. Bitte mehr davon!

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