Aquaman Test (3D-Blu-ray): Überzeugt Jason Momoa als Fischflüsterer

von Stefan Hohenwarter 10.05.2019

Nach seinem Auftritt in Justice League bekommt Arthur Curry (gespielt von Jason Momoa) seinen ersten Solofilm – wie er mir gefallen hat, erfahrt ihr in meinem Aquaman Test.

Facts:

  • Genre: Action
  • Regisseur: James Wan
  • Studio: Warner Bros.
  • Veröffentlichtung: 9.5.2019

Worum geht’s?

Der Film katapultiert uns mitten in einen Sturm, in dem der Leuchtturmwärter Thomas Curry Atlanna, die Prinzessin des Unterwasserreichs Atlantis, rettet. Die Beiden verlieben sich in weiterer Folge und Atlanna bringt den jungen Arthur zur Welt. Dank seiner Mutter besitzt er die Kraft mit Wasserlebewesen zu kommunizieren und extrem schnell schwimmen zu können. Wer nun denkt, dass dieses Superkräfte ein Witz sind, irrt sich jedoch gewaltig. Als die Prinzessin von Atlantis von ihrem Volk gefunden wird, muss sie ihren Mann und Sohn zurücklassen, doch der junge Halbatlaner ist nicht alleine: Atlannas Vertrauter Nuidis Vulko (gespielt von Willem Dafoe) übernimmt seine Ausbildung und so wird aus ihm ein geschickter Krieger, der allerdings vom Unterwasservolk – ob seiner auch menschlichen DNA – nicht anerkannt wird. Und so bleibt er hauptsächlich über der Wasseroberfläche und hilft dort Menschen, die in Not sind.

Wie eines Tages als eine Gruppe von Verbrechern ein Atom-U-Boot entführt. Aquaman rettet die Situation, doch stirbt dabei Jesse Kane, der Anführer der Angriffer. Sein Sohn, der den Tod aus nächster Nähe miterlebt hat, schwört sich am Superheld zu rächen. Diese Szene könnt ihr euch im folgenden Video als kleinen Teaser anschauen:

Unter der Wasseroberfläche gibt es allerdings auch einige Probleme, denn Aquamans jüngerer Atlanerbruder Orm will der Oberwelt den Krieg erklären und versucht deshalb alle Völker der Ozeane zu vereinen. Es liegt an Aquaman beide Welten zu beschützen und obendrein den rachesüchtigen David Kane in Schach zu halten. Wird der Fischflüsterer erfolgreich sein?

Extras

Während sämtliche Versionen des Films (4K-UHD, 2D-Blu-ray etc.) mehr als 60 Minuten Bonusmaterial sowie eine exklusive Shazam! Sneak Peek mit sich bringen, beschert euch die 3D-Blu-ray keine Extras. Zudem sei erwähnt, dass diese 3D-Blu-ray sich nur in 3D-Geräten abspielen lässt. Einen 2D-Kompatibilitätsmodus gibt’s leider nicht.

Ein Kassenschlager

Der Film spielte laut imdb.com bei einem Produktionsbudget von rund 160 Millionen mehr als eine Milliarde US-Dollar ein. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Superheld, dessen Fähigkeit es ist, mit Fischen sprechen zu können, dermaßen an den Kinokassen überzeugt? Wohl nichtmal die Warner Bros.-Studiobosse selbst.

Aquaman Test-Fazit: Bitte mehr davon!

Aquaman ist definitiv kein Film, den man gesehen haben muss, doch weiß er in Popcorn-Manier zu unterhalten. Maßgeblich dafür entscheidend ist Jason Momoa, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und immer wieder mit One-Linern für ein Lächeln im Gesicht sorgt.

Mit David Kane und Orm sind auch zwei interessante Widersacher mit dabei, die es Arthur Curry nicht allzu leicht machen. Die Effekte und vor allem die visuell beeindruckende Unterwasserwelt wissen mit modernster Technik zu überzeugen, wähernd die Kostüme etwas mehr Feinschliff (ausgenommen von Aquaman selbst) vertragen hätten können. Doch das fällt scho nin die Kategorie „Jammern auf hohem Niveau“. Weniger zum Lachen finde ich hingegen, dass die 3D-Blu-ray keine Extras enthält. Dafür gibt es in meiner Wertung auch einen Extraabzug.

Aquaman reicht zwar nicht an Wonder Woman heran, doch nach der Powerfrau ist der Auftritt von Jason Momoa meiner Meinung nach der bislang beste Film des DC Superhelden-Universe (Christopher Nolans Batman-Trilogie ausgenommen).

Wertung: 7.0 Pixel

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