Tokyo Ghoul Root A (Blu-ray) im Test

von Stefan Hohenwarter 23.09.2016

Tokyo Ghoul Root A erzählt die Geschichte rund um Ken Kanaki bis zum selben Zeitpunkt, wie die kürzlich zu Ende gegangene Mangareihe. Was ich von der Fortsetzung der Anime-Umsetzung der Ghul-Mensch-Saga halte, erfahrt ihr in meinem Testbericht.

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Facts

Genre: Action, Horror, Action
Verlag: KAZÉ Anime (VIZ Media Switzerland)
Regisseur: Shuhei Morita
Release: Vol. 1 (24. März 2016), Vol. 2 (27. Mai 2016), Vol. 3  (24. Juni 2016), Vol. 4 (29. Juli 2016)

Was in Tokyo Ghoul geschah …

Tokyo Ghoul Root A schließt nahtlos an Tokyo Ghoul an. Wenn ihr also noch erfahren wollt, was zuvor passiert ist, möchte ich euch auf meine Berichte zu Tokyo Ghoul Vol. 1, Vol. 2, Vol. 3 und Vol. 4 verweisen.

Worum geht’s? (SPOILER)

Root A erzählt die Geschichte rund um Ken, der nun den Ghulanteil in sich akzeptiert hat, weiter. Dem Aufeinandertreffen des CCG und Phönixbaum folgen unter anderem das Aufeinandertreffen mit Kano, zwei anderen einäugigen Ghulas sowie Orca bis hin zum finalen Kampf des CCGs gegen die einäugige Eule. Um euch nicht vollständig die Vorfreude auf die Serie zu nehmen, möchte ich das nicht weiter ausführen. Nur soviel sei gesagt: Die Anime-Umsetzung drückt ordentlich auf die Tube und konzentriert sich extrem aufs Wesentliche. Interessant finde ich auch, dass die Geschichte teilweise komplett verändert wurde. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, warum Regisseur Shuhei Morita sich dazu entschlossen hat, denn die Geschichte ergibt so auch nicht unbedingt mehr Sinn. Aber vielleicht seht ihr das ja anders. Falls ja, hinterlasst mir einen Kommentar.

Technische Details im Überblick:

  • Bild DVD: 16:9
  • Bild Blu-ray: 16:9 – 1920 x 1080 p
  • Ton DVD: Deutsch, Japanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Ton Blu-ray: Deutsch, Japanisch (DTS HD MA Audio 2.0)
  • Untertitel: Deutsch

Extras

Für die Fans von Extras gibt es in jedem Volume ein Booklet. Zudem dürft ihr euch auf drei Features (Interview, Synchronpanel, Live-Dubbing) freuen. Schade finde ich hier allerdings, dass keine Clear Intros und Outros in den Extras enthalten sind, denn vor allem das Intro ist ein visuelles Meisterwerk.

Tokyo Ghoul Root A-Fazit

Tokyo Ghoul Root A erzählt, wie eingangs erwähnt, die Geschichte rund um den Ghul-Mensch-Hybrid Ken Kanaki weiter, hälst sich dabei aber nicht immer strikt an die Manga-Vorlage von Sui Ishida. Mir persönlich hat das überhaupt nicht gefallen, weil es teilweise doch sehr starke Abweichungen gibt. Vielleicht seht ihr das aber anders.

Wie auch bei Tokyo Ghoul übernahm das Studio Pierrot (u.a. Bleach) die Animation, die keine Wünsche offen lässt. Alles ist schön detailliert und gut abgestimmt. Selbes gilt für den Ton und die Synchronisation. Der Pappschuber hat ein schönes Covermotive und ist obendrein stabil. Ich hätte mir noch das ein oder andere Extra gewünscht, aber das fällt schon in die Kategorie Jammern auf hohem Niveau. Zufrieden bin ich hingegen mit dem Preis, den KAZÉ für die Serie veranschlagt hat. Für nicht einmal 100 Euro bekommt ihr die 12 Folgen umfassende Serie samt wertigen Pappschuber.

Ich bin mit Tokyo Ghoul Root A dennoch nicht restlos zufrieden, freue mich aber schon auf die Fortsetzung der Geschichte rund um den einstigen Bücherwurm.

Wertung: 8 Pixel

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