Rund ein Jahr nach dem Verkaufsstart von Teufels Noise-Cancelling-Kopfhörer Mute kommt die hauseigene Weiterentwicklung mit Bluetooth-Unterstützung auf den Markt. Was ich davon halte, erfahrt ihr in meinem Teufel Mute BT Testbericht.

Teufel Mute BT Test

Teufel Mute

Vor rund einem Jahr testete mein Kollege Ben Teufels ANC-Kopfhörer Mute und vergab 9 von 10 Pixel. Er lobte insbesondere die Rauschunterdrückung im urbanen Umfeld – hier das Fazit aus seinem Test:

Teufel Mute Testfazit:

„Abschließend lässt sich sagen, dass der Teufel MUTE gemessen am Preis ein sehr guter Allrounder ist, der besonders im lauten urbanen Umfeld seine Stärken ausspielt. Wenn ihr plant, euren Kopfhörer überwiegend im stillen Umfeld eurer vier Wände zu nutzen, könntet ihr mit einem anderen Modell besser beraten sein. Seid ihr aber auf der Suche nach einem Kopfhörer, der euch erlaubt, im hektischen und lauten Alltag in eure eigene Welt abzutauchen, dann ist der Teufel MUTE ziemlich genau das, was ihr suchen dürftet. Bei Audioprodukten gilt natürlich: Es gibt nichts, was das Testhören ersetzen kann. Mit der unkomplizierten Möglichkeit, den Kopfhörer 8 Wochen Probe zu hören und ihn bei Nichtgefallen zurückzugeben, könnt ihr euch selbst ein Bild vom MUTE machen, bevor ihr euch endgültig entscheidet.“ (Quelle: Fazit aus dem Teufel Mute Testbericht)

Die Unterschiede zwischen Mute und Mute BT:

Mehr Komfort

Ein Blick auf das folgende Vergleichsbild genügt, um zu sehen, dass die Ohrpolster etwas dicker sind. Das hilft vor allem Leuten, die Brillen tragen, dass der Tragekomfort nicht unter Druck der Ohrpolster auf den Brillenbügel leidet. Zudem ist der Bügel des Mute BTs oben etwas mehr gepolstert, als sein Vorgänger.

Endlich Kabellos

Der Hauptunterschied ist allerdings, dass die Weiterentwicklung des Mutes nun über eine Bluetooth-Unterstützung verfügt. Und hier muss ich erwähnen, dass die Paarung des Smartphones mit dem Hörer nicht einfacher von Statten gehen hätte können. Man kennt normalerweise Abläufe wie den Einschaltknopf für x Sekunden zu drücken, um das Pairing einzuleiten (meistens muss dafür vorher sogar die Bedienungsanleitung durchforstet werden, um den richtigen Vorgang samt Schalter zu finden). Beim Mute BT reicht es, den Hörer zu aktivieren und am Smartphone oder Tablet einfach die Suche nach BT-Geräten zu starten.

Akku statt Batterie

Eine weitere Veränderung ist der Akku, der für den kabellosen Betrieb benötigt wird. Diesen könnt ihr einfach austauschen, falls euch mal wirklich der Saft ausgeht. Wie auch beim Vorgängermodell könnt ihr den Hörer aber auch ohne Akku verwenden, allerdings nur als passiver Lautsprecher – natürlich mit der Zuhilfenahme eines Verbindungskabels.

Teufel Mute BT Test Fazit

Der Teufel Mute hat in unserem Test schon überzeugt. Nach einem Jahr legt der Audiospezialist noch etwas nach und versucht, das rauscharme Hörvergnügen für unterwegs noch zu verbessern. Mit Erfolg! Einzig das Betätigen des ANC-Schalters ohne Abnehmen des Mute BTs nervt etwas, da es zumindest mir bis jetzt nur mit viel Übung gelingt. Ebenfalls in die Kategorie „Jammern auf hohem Niveau“ fallen die klappbaren Hörermuscheln, die das gemütliche Tragen um den Hals ermöglichen sollen, die in Kombination mit einer dicken Winterjacke ein wenig unbequem am Hals sitzen.

Abseits von diesen überaus verschmerzbaren Mankos habe ich den ANC-Hörer schon während meinem Teufel Mute BT Test voll in mein Herz geschlossen. Für rund 200 Euro (Stand Jänner 2017) bekommt man ein Rundum-Sorglos-Paket mit tollen Features, einer beeindruckenden Akkuleistung sowie tollem Komfort, ohne auf gute Klangqualität zu verzichten. Das eine Jahr Wartezeit auf die Bluetooth-Variante des Mutes hat sich definitiv gelohnt!