Scouts vs Zombies (Blu-ray) im Test

von postbrawler 30.04.2016

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Mit Zombiefilmen ist es so eine Sache – oder wie Forrest Gump es ausdrücken würde: „Zombiemovies are like a box of chocolates: You never know what you get“. Nach Griffen ins Klo wie Zombie Massacre – Reich oft he Dead habe ich jüngst dem Werk Scouts vs Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse eine Chance gegeben – und wurde nicht enttäuscht. Wieso America Pie mit Zombies meines Erachtens super funktioniert, lest ihr in meiner Review.

Facts

  • Genre: Zombiefilm
  • Regie: Christopher B. Landon
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Studio: Universal Pictures

ScoutsVsZombiesBluray

Worum geht’s?

In Scouts vs Zombies geht es, wie der Name schon erahnen lässt, um eine Pfadfindergruppe, die sich kurzerhand in einer Zombieapokalypse wiederfindet. Die drei Halbstarken Ben, Carter und Augie kennen sich seit ihrer Kindheit, und haben zusammen mit Scoutleader Rogers schon so manches Pfadfinderabenteuer erlebt. Doch wie das mit der Pubertät nun mal so ist, hegen Ben und Carter schon seit einiger Zeit den Wunsch das staubige Pfadfinderleben an den Nagel zu hängen, und sich wichtigeren Dingen zu widmen – Mädels zum Beispiel. Der nerdige Augie hingegen ist mit Feuer und Flamme Pfadfinder, und für die holde Weiblichkeit noch gar nicht so recht empfänglich. Das Ganze mündet im vorprogrammierten Drama, als sich Ben und Carter nachts heimlich vom Zeltlager wegschleichen, um auf eine Party zu gehen, ohne Augie vorher Bescheid zu sagen. Zu allem Überdruss ist auch noch Scoutleader Rogers spurlos verschwunden.

Der Grund für Rogers Verschwinden wird bald klar: In der kleinen Ortschaft ist eine Zombie-Epidemie ausgebrochen. Ben und Carter schleichen sich auf dem Weg zur Party gerade durch einen verlassenen Strip-Club, als sie von blutrünstigen Stripperinnen angegriffen werden. Zum Glück eilt ihnen die toughe Barkeeperin Denise zur Hilfe, die neben flotten Sprüchen und einer granatigen Figur auch noch diverse Schießprügel gegen die untoten Horden ins Rennen schickt.

Zusammenfassung

Die Story klingt nach einem 08/15-Zombie-Teenagerfilm. Doch ganz so banal ist es dann doch nicht. Was Scouts vs Zombies wirklich ausmacht, sind nicht seine Handlung, oder die schauspielerischen Leistungen der Überlebenden – nein, die Untoten würzen dieses Gemetzel mit einer gesalzenen Prise Humor. Da gibt es gebisslose „alte-Damen-Zombies“, trampolinspringende Zombies, ja sogar einen kieferlosen Zombie, der sich in der hohen Kunst des Cunnilingus beweist! Mein persönlicher Favorit: Der „Hit me Baby one more Time“-Britney-Spears-Fan-Zombie.

Das Finale ist an Brutalität, Wahnwitz und Coolness kaum zu überbieten. Die Pfadfinder setzen die geballte Kraft ihrer Überlebens-Skills ein, um der Zombie-Bedrohung Einhalt zu gebieten. Am Ende ist das Örtchen gerettet, die Scouts wiedervereint und auch in Puncto Mädels zeichnen sich erste Erfolge ab. Alles Weitere seht ihr euch am besten selbst an. Von mir gibt’s eine klare Empfehlung!

Wertung: 8.8 Pixel

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