Räuber lauern Pokémon Go-SpielerInnen auf

von postbrawler 11.07.2016

Wie The Verge berichtet, trägt das Phänomen Pokémon Go immer bedenklichere Früchte. Nach Leichenfunden, verpassten Schwangerschaften und Kündigungsdrohungen sind jetzt auch Kleinkriminelle auf die Taschenmonster aufgesprungen. Frei nach dem Motto „You gotta catch then all!“ lauerten bewaffnete RäuberInnen ihren Opfern im Bundesstaat Missouri an sogenannten Pokéstops auf, um sie ihrer Wertsachen zu entledigen.

Pokémon Go

So sehen nicht nur die Monster, sondern auch SpielerInnen aus, wenn statt Pikachu ein Räuber aus dem Strauch springt

Leichte Beute

Ohne Bewunderung für die Tat an sich aufzubringen, ist die Idee dahinter schon denkbar kreativ. Wie lockt man Jugendliche in Scharen an entlegene Orte? Man aktiviert besagten Pokéstop, und stellt lukrative Monsterbeute in Aussicht. Statt Pikachu warten dort die Gauner, als Beute winkt zumindest ein Smartphone. Die Opfer sind größtenteils minderjährig, es ist also auch nicht mit viel Gegenwehr zu rechnen.

Wird Pokémon Go verboten?

Müssen bald alle Pokéstops unter Polizeischutz gestellt werden? Kommt gar ein Verbot des beliebten Spiels (Verkehrssicherheit lässt grüßen)? Wie wirkt sich das auf den ersehnten offiziellen Start von Pokémon Go hierzulande aus? Fragen über Fragen, die nur die Zeit zu klären im Stande ist.

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[…] So gab es Berichte von Autofahrern, die vom Spiel abgelenkt in Polizeiautos rasten, oder von Räubern, die sich die App zunutze machten. Umso schöner, dass Pokémon GO auch positive Auswirkungen hat: Die Selbstmordrate an den […]

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