iPhone 12 Pro Max Gear4 Hüllen und Invisible Shield im Praxistest

von Stefan Hohenwarter 12.02.2021

Ein Problem, dass wohl viele kennen – da gönnt man sich einen Flagship-Smartphone (zb. das iPhone 12 Pro Max) und dann will man tunlichst nichts anbrennen lassen. Würde es nur mal runterfallen und irgendwas kaputt werden, wäre der Schaden immens. Insofern stellte ich mir die Frage, ob sich die Anschaffung eines Schutzes lohnt. Ich habe mir von ZAGG zwei unterschiedliche iPhone 12 Pro Max Gear 4 Hüllen und das bekannte InvisibleShield angeschaut. Wie fühlt sich alles an und wie leicht ist die Installation? Schaffe ich das auch als technischer Analphabet?

Gear4 Cases Rio und Battersea

Die Cases sind gut verpackt und lassen sich ohne viel Kraft befestigen – egal ob Rio oder Battersea. Insofern kommt es hier auf andere Faktoren an, welches Case vielleicht besser zu euch passt. Doch bevor ich dazu komme, hier ein paar Bilder der Cases:

Ein entscheidendes Kriterium ist für mich, ob sich trotz Case alle Bedienelement gut drücken lassen. Das ist ebenfalls bei beiden Cases der Fall. Anders sieht es hier mit einem bündigen Abschluss aus. Mich nervt nichts mehr, als wenn die Kamera auf der Rückseite heraus ragt und so das Handy leichter verrutschen oder runterfallen kann. Und hier unterscheiden sich die Cases. Während das Battersea die Kamera in der Aussparung komplett versenkt hat, steht beim Rio sogar noch etwas ab, sodass das Smartphone unmöglich bündig aufliegen kann. Für mich persönlich ein No-Go, aber vielleicht geht es euch ja da anders.

Haptisch sind fühlen sich beide Cases sehr gut an. Sie machen das Smartphone etwas dicker und größer, wobei das auch klar ist. Damit ist das Handy aber auch vor Stürzen besser geschützt.

InvisibleShield

InvisibleShield setzt den Industriestandard für den Bildschirmschutz und wirbt mit einem Aufprall- sowie Kratzschutz. Beides Dinge, denen man im Zusammenhang mit einem nagelneuen Handy lieber aus dem Weg geht.

Beim InvisibleShield hatte ich durchwegs Respekt – wohl alle kennen das Problem, wenn man irgendwo einen Folie aufträgt, dass irgendwo Bläschen entstehen, Staub mit eingefangen wird oder man einfach daneben klebt. Da ich auch nicht besonders talentiert bin und auch nicht mit Engelsgeduld gesegnet bin, war ich gespannt, ob mich das Ergebnis halbwegs zufriedenstellen wird. Und ja, das tut es, wenngleich auch der Perfektionist in mir nicht 100%ig mit dem Ergebnis zufrieden ist. Aber alles schön der Reihe nach. Hier seht ihr einen Schritt für Schritt-Anleitung, welche Schritt zu tun sind.

Angefangen vom Auspacken, dem Reinigen des Smartphones, dem Anbringen des Schutzrahmens bis hin zum Abziehen der Folie ist alles sehr intuitiv und gut beschrieben. Nur habe ich es trotz allem geschafft, dass die Schutzfolie nicht perfekt zentriert angebracht ist. Das fällt aber mal in die Kategorie Anwender- und Anfängerfehler.

Mein Fazit fällt sehr gut aus – die Installation geht leicht von der Hand und der Preis für die Schutzfolie und das Case bewegen sich in einem absolut fairen Rahmen – vor allem wenn man einem potenziellen Schaden, der gleich mal mehrere Euro in der Reparatur bedeuten, vorbeugen kann. Welches Case gut für euch ist, müsst ihr selbst beantworten und beim Invisible Shield würde ich euch ans Herz legen, dass ihr vielleicht ein paar Sekunden mehr investiert, wenn ihr ähnlich perfektionistisch wie ich veranlagt seid. Aber auch sonst geht alles gut und leicht von der Hand. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt für mich.

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