Teufel BAMSTER XS im Test

von Mandi 29.03.2016

Lautstarke Klanggewalt im kleinen Format, so viel will Teufel mit dem BAMSTER XS versprechen. Ob der Bluetooth-Lautsprecher auch Audiophile überzeugen kann, wollte ich vor meinem Test wissen. Darum habe ich einige Tage mit dem Lautsprecher verbracht – lest hier, was euch mit dem Kraftpaket so alles erwartet!

Teufel-Bamster-XS-Kunststoffgehäuse-im-Aluminiumrahmen
Der BAMSTER XS in seiner ganzen Pracht

Der erste Eindruck

Gleich vom Beginn weg lässt Teufel keinen Zweifel an der Tatsache, dass das BAMSTER XS-Gerät zu den hochwertigsten gehört, die es in diesem Segment gibt. Die edle schwarze Verpackung passt auf den Millimeter genau, und in der roten Kartonage, die sich darin befindet, ist auf engstem Raum alles geschlichtet, was ihr benötigt: Klinkenkabel, Transporttasche, Ladekabel, eine gummierte Unterlage sowie das Gerät selbst. Die Schachtel gehört zu denen, die man aufbewahrt, einfach nur, weil so viel Liebe und Intelligenz in das Design geflossen ist.

Der BAMSTER XS selbst ist etwas schwerer, als man vermuten würde. Beim zweiten Hinsehen ist das auch klar: Hier wurden nur hochwertige Materialien verwendet, sei es das Aluminiumband rund um den Lautsprecherkorpus oder der schwarze, matte Kunststoffrücken. Mitten auf der Front, also direkt zwischen den beiden Lautsprechern befinden sich zwei Knöpfe: Ein großes Teufel-T und als Ring darum die Lautstärkeregelung. Nur an der linken Kante wird das Metallband unterbrochen für die Mini-USB-Ladebuchse, den Ein/Aus-Schalter sowie eine 3,5 mm-Klinkenbuchse.

Qualitativ hochwertig

Die Abmessungen sind so gewählt, dass ihr euch die Größe des Geräts in etwa so vorstellen könnt: Ein Smartphone mit knapp 4,5 Zoll Bildschirmdiagonale (denkt an ein iPhone 6) mit der etwa dreifachen Höhe – der BAMSTER XS findet also in jeder Hand seinen Platz. Der Kunststoff sorgt dafür, dass das Teil nicht aus der Hand rutscht, ihr müsst euch keine Sorgen um die Handhabung machen. Wenn ihr den BAMSTER XS eingeschalten habt (eine Sekunde auf den Ein/Aus-Schalter drücken), leuchtet der LED-Ring auf der Front rot auf. Hält ihr das T gedrückt (etwa drei Sekunden), blinkt die Leuchte blau.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um euch mit eurem Gerät damit zu verbinden. Via Bluetooth ist das keine Hexerei, nach wenigen Sekunden habt ihr eine stabile Verbindung zum BAMSTER XS hergestellt. Jeder Mucks wird nun auf dem Teufel-Lautsprecher ausgegeben, und der Unterschied zu den Handylautsprechern (egal welcher Marke) ist enorm. Vor allem in den tieferen Tönen macht der BAMSTER XS richtig was her, noch dazu, wenn ihr ihn mit der gummierten Unterlage benutzt. Die Lautstärke lässt sich sowohl vom Handy als auch vom Lautsprecher her regeln, hier ist Einfachheit Trumpf.

Apropos Lautstärke: Der BAMSTER XS kann richtig laut werden, es ist also gar kein Problem, mit ihm auch einen größeren Raum zu beschallen. Wie es allerdings Standard ist, ist es auch bei diesem Lautsprecher nicht ratsam, die Ausgabelautstärke auf Maximum zu stellen. Zugegeben, der Teufel BAMSTER XS macht einen viel besseren Job als seine Konkurrenz dabei, unnötiges Klirren, Verzerrungen und Dröhnen zu unterdrücken, doch die beste Qualität erzielt ihr wie gehabt bei zwischen 60 und 80 Prozent der maximalen Lautstärke.

Teufel-Bamster-XS-Anschlüsse
Alle Anschlüsse an Bord: So einfach kann Sound sein

Kompatibel und mit langem Atem

Im Test fielen kleine Unterschiede auf, die interessant sein können: Auf Android-Geräten war die Lautstärkeregelung am Smartphone viel fein granulierter, will heißen, ihr konntet auch ein wenig leiser spielen oder Musik hören, als es auf iOS-Geräten der Fall ist. Auf iOS müsst ihr für eine feinere Regelung direkt auf den Lautsprecher fassen. Dafür war die Latenz bei den iOS-Geräten niedriger, gerade bei Spielen bemerkt ihr dann nur eine minimale Verzögerung (wenn überhaupt) zwischen euren Eingaben und den Tönen. Bei Android war diese Verzögerung merklich höher, was gerade bei schnelleren Spielen wie Sonic Rush 2 oder Rayman etwas irritieren kann.

Dafür können Android-Geräte auch den BAMSTER XS als vertrauenswürdiges Gerät abspeichern und lassen euer Smartphone entsperrt, solange der BAMSTER XS in eurer Reichweite liegt. Ihr seht jedoch, dass diese Punkte nichts mit dem BAMSTER XS an sich zu tun haben und nur als Randinformation dienen sollen – schließlich haben noch viele von uns keinen Bluetooth-Lautsprecher für ihr Smartphone oder Tablet, mich eingeschlossen. Die Klangqualität des BAMSTER XS ist richtig gut, und auch der Akku hält lange durch: Bis zu 14 Stunden verspricht der Hersteller, und im Test schaffte ich es leicht über zwölf Stunden – da gibt vorher euer Smartphone w.o., Hut ab vor diesem kleinen Teufel!

8c219158db291f0254baf9154fc9ff38Hier seht ihr die edle Verpackung: Intelligent und platzsparend gelöst

Der BAMSTER XS haut rein

Mein erster Eindruck vom BAMSTER XS war richtig positiv, was aber nicht nur an der tollen Verpackung lag: Auch die Verarbeitung und Soundqualität lassen nur wenig zu wünschen übrig. Am Gerät selbst könnt ihr lauter und leiser drehen, aber auch die Wiedergabe pausieren und wiederaufnehmen – dafür ist das T da. Wenn man kritisieren möchte, kann man sagen, dass sich darauf keine Titel überspringen lassen, das ist aber Kritik auf höchstem Niveau. Gewicht, Abmessungen und Lautstärke sind wirklich gut gelungen, es ist eine Freude, den BAMSTER XS mitzunehmen und andere damit zu überraschen. Auch für Filme und Videos ist die gesteigerte Klangqualität naturgemäß ideal, und die unkomplizierte Steuerung lässt alles rund laufen.

Für eine UVP von 79,99 steckt richtig viel Technik im BAMSTER XS, und es bleibt nur eines zu sagen: Das Gerät ist jeden Cent wert. Ob ihr ihn zu Hause, im Auto oder sonstwo verwendet, der Lautsprecher macht erstens immer eine edle Figur und zweitens habt ihr lange was davon. Mit der mitgelieferten Tragetasche könnt ihr euren BAMSTER XS vor den allfälligen Umwelteinflüssen schützen, und dank 3,5 mm-Klinkenkabel dürft ihr sogar Geräte ohne Bluetooth mit ihm verbinden. Bis jetzt waren Extra-Lautsprecher für mein Smartphone oder Tablet nie ein Thema für mich, doch die Testphase des BAMSTER XS hat mich eines Besseren belehrt. Dieser kleine Teufel hat es wahrlich in sich – unterschätzt ihn nicht nur wegen der Größe!

Wertung: 9 Pixel

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