Spacebase Startopia-Beta: Preview Part I

von Mathias Rainer 09.07.2020

Spacebase Startopia – das neue Spiel der Dungeons-Entwickler Realmforge – erscheint am 23. Oktober 2020 für Mac OS, Linux- und Windows-PC. Weiters sind Veröffentlichungen im 3. Quartal 2020 für die Nintendo Switch, die Playstation 4 und die Xbox One geplant.

Dabei setzt man gemeinsam mit Publisher Kalypso Media auf eine weitestgehend bekannte, aber demzufolge auch erfolgsversprechende, Formel – diesmal eben wieder im Weltraum-Setting. Denn es gab schon einmal ein Spacebase Startopia. Bald erscheint also ein weiterer Teil – auch wenn es sich nicht um einen direkten Nachfolger handelt, der ursprüngliche Titel nur als Inspirationsquelle dient.

Auch im neuesten Simulations-Ableger im Outer Space wird aber wieder gebaut und gemanaged was das Zeug hält. Wir dürfen uns zudem am laufenden Band von einer nervigen KI beleidigen lassen. Alle bewährten Entwickler-Traditionen werden also auch weiter fortgeführt. Wir konnten die PC-Beta von Spacebase Startopia nun für euch aber auch am eigenen Leib testen.

Was wir von der Vorab-Version halten und woran bis zum eigentlichen Release noch gearbeitet werden sollte erfahrt ihr in den mehreren Vorschau-Episoden. Den ersten Part davon findet ihr weiter unten im Beitrag. Viel Spaß!

Der Erstlingstitel von 2001, der übrigens nicht von den in München ansässigen Realmforge, sondern von einem anderen Studio, entwickelt wurde, diente wie gesagt als starker Anhaltspunkt. Denn schon damals musste man in Spacebase Startopia seine Alien-Bevölkerung bei Laune halten.

Zusätzlich brachte man jetzt für den neuen Ableger die eigene Erfahrung aus der hauseigenen Dungeon-Reihe ein. Die Wirtschaftssimulation erhält somit eine zuvor noch nicht groß präsente strategische Komponenten. Die ist zwar in Ausmaß und Tiefe nicht mit ihren anderen Werken vergleichbar, trägt aber doch zum Spielgefühl bei.

Spielgefühl. Gameplay. In Spacebase Startopia bedeutet das, sich um die fremdartigen Besucher aus allen Teilen der Galaxis zu kümmern, über sie zu wachen und ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Solange das im Rahmen unserer Raumstation passiert. Denn wir sind der Command-R eines hochmodernen, sich im All befindenden, Blech-Donuts, der als Wohnstätte für die unterschiedlichsten Rassen dient.

Unsere Aufgabe ist es daher – wie könnte es auch anders sein – Gebäude zu bauen, Ressourcen bzw. Energie zu sammeln und die unterschiedlichen Decks der Station zu erkunden. Und das alles nur, um unsere undankbare Bevölkerung glücklich zu stimmen. Im fertigen Spiel soll es übrigens auch Kämpfe geben. Diese Möglichkeit war allerdings in der Beta noch nicht enthalten.

Das Bewerkstelligen dieser Tasks sollte für eingefleischte Strategie-Profis leicht von der Hand gehen. Selbst für Genre-Neueinsteiger ist das Game nicht überbordernd komplex, sondern konzentriert sich auf ein paar wesentliche Aspekte. Gerade das Tutorial macht es einem wie mich, der mit Realmforge-Games vorher noch nichts am Hut hatte, relativ leicht hineinzukommen. Anders als die nervtötende KI-Stimme, die uns an die Seite gestellt wird.

Die ist – ob ihrer ständigen Anspielungen auf unsere bemittleidenswert niedrige Intelligenz – am Beginn noch ganz witzig. Entwickelt sich mit Fortdauer einer Mission aber eher zum Stimmungskiller. Gerade wenn es in einem Gefecht auf die Zielgerade geht, man seine Schäfchen nur mehr ins Trockene bringen will und sie einen mit den immer gleichen Beleidigungen volllabert, möchte man die Station am liebsten abfackeln.

Wer Realmforge kennt weiß aber, das ist von den Münchnern sehr wohl so beabsichtigt und reiht sich in die Tradition ihrer bisherigen Spiele ein. Für mich fällt dieser Aspekt eher in die Kategorie „Muss man mögen“. Abseits davon errichtet man als Command-R aber zum Beispiel Kojen für die Aliens, damit diese einen kuscheligen Wohnbereich haben, in dem sie sich nicht nur aufhalten, sondern auch „Speisen“ und Getränke in Form von Nährschleim zu sich nehmen. Mmmhmm.

Das ist super wichtig, denn unsere extraterrestrischen Freunde haben ein ziemlich starkes Hunger- sowie Durst-Bedürfnis. Diese dürfen auch auf keinen Fall vernachlässigt werden, ist die Zufriedenheit der Stationsbesucher doch essentiell für den erfolgreichen Abschluss der Missionen in Spasebase Startopia.

Ein voller Magen und gute Laune sind jedoch nur die niedersten Erfolgskriterien für ein einen erfolgreichen Space-Command-R. Schließlich wollen Aliens auch frische Atmosphäre atmen, durch saubere Decks wandern oder in der Space-Disco das Tanzbein schwingen. Für all das sind natürlich ebenso wir zuständig.

Wie ihr auch diese Aufgaben bravourös meistern könnt erfahrt ihr dann im nächsten Teil der Vorschau zu Spacebase Startopia. Oder – um es mit den Worten der charmanten KI zu sagen:“… erfahrt ihr dann im nächsten Teil, falls euer unterentwickeltes Gehirn die Informationen überhaupt verarbeiten kann“. Na dann.

https://www.kalypsomedia.com/de/spacebase-startopia-standard-edition

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