One Piece Band 73 im Test

von Stefan Hohenwarter 15.02.2015

Das Team auf der Sunny schlägt sich mit einem künstlerisch veranlagten Mitglied der Don Quichotte-Family herum, Ruffy steckt im Kolloseum fest, De Flamingo kämpft mit Law und Lysop wird von einer Zwergenarmee als Held vergöttert. Wie es mit Ruffy & Co. weitergeht, erfahrt ihr in meinem Test zu One Piece Band 73.

OnePiece73

Facts

Genre: Action
Verlag: Carlsen
Mangaka: Eiichiro Oda
Release: 27. Jänner 2015

Was bisher geschah …

„Nach zwei Jahren intensiven Trainings treffen die Strohhüte auf dem Sabaody-Archipel erneut zusammen. Nach einem Zwischenstopp auf der Fischmenscheninsel gelangen sie endlich zum letzten Meer, der Neuen Welt!

Auf Vorschlag von Law, den die Strohhüte auf Punk Hazard zufällig wiedersehen, gründen sie eine Piratenallianz mit dem Ziel, einen der Yonko zu stürzen. Um De Flamingo, der mit diesem Yonko in Verbindung steht, hervorzulocken, fangen sie zunächst Ceasar und schleichen sich auf Dress Rosa ein, der Insel, die von De Flamingo beherrscht wird. Als Ruffy erfährt, dass bei einem Wettkampf Aces Feuerfrucht als Preis ausgesetzt ist, nimmt er sofort daran teil und kämpft sich erfolgreich durch die erste Runde. Währenddessen tappt Law, der für die Übergabe von Ceasar zuständig war, in De Flamingos gerissene Falle … Lysop und Robin begleiten derweil die Zwerge, die sich auf den Entscheidungskampf gegen De Flamingo vorbereiten!“ (Quelle: Zusammenfassung aus One Piece Band 73)

Sanji gegen De Flamingo

One Piece Band 73 beginnt mit dem letzten Vorkampf im gefürchteten Kolosseum: Der D-Block, dem unter anderem Rebecca und der Schönling Cavendish angehören, steigt in den Ring, doch diesem Geplänkel wird bis auf wenige Ausflüge keine große Beachtung geschenkt. Wesentlich spannender geht es auf der Thousand Sunny zu: Jola von der Don Quichotte-Family, die von der Kunstfrucht gegessen hat, lässt Brook, Monosuke, Chopper und Nami als lebende Kunstwerke herumlaufen. Das würden sie wohl noch immer tun, wenn nicht Musiker Brook eine Unachtsamkeit von Jola genützt und die nervige Schreckschraube mit seiner gefürchteten „Hitoyo Giri“-Technik überwältigt hätte.

Am Schiff ist vorerst alles unter Kontrolle, anders sieht es bei Laws Übergabe von Ceasar an De Flamingo aus. Nachdem der Rücktritt des Samurais der Meere nur eine Zeitungsente war, um die Piratenallianz in die Falle zu locken, entbrennt ein erbarmungsloser Kampf. Trafalgar zieht den Kürzeren und liegt regungslos am Boden. Als er jedoch mithört, dass offenbar jemand in der Nähe das Wetter beeinflusst, zählt der Stratege eins und eins zusammen: Nami & Co. müssen in der Nähe sein. Er schnappt sich Ceasar und macht sich auf die Flucht. Sein Plan ist es, Ceasar auf der Thousand Sunny abzuladen und De Flamingo solange in Schach zu halten, bis die Strohhüte entkommen sind. Ohne Ceasar kann Mingo, wie er von Ruffy liebevoll genannt wird, seine Vormachtstellung in der neuen Welt nicht mehr halten, weshalb der Samurai der Meere alles dran setzt, seinen Wissenschaftler zurück zu bekommen. Law ist schon ziemlich am Ende und so trifft es sich wunderbar, dass Sanji als Retter in der Not auftaucht. Ob der Schiffskoch ausreicht, um De Flamingo aufzuhalten?

Zusammenfassung

Mehr oder weniger fließend leitete Oda-san von der Punk-Hazard-Story zur Geschichte auf Dress Rosa über. Die De-Flamingo-Storyline nimmt an Intensität zu und die einzelnen Geschichtszahnräder fangen an in einander zu greifen. One Piece Band 73 widmet sich großteils der Vergangenheit dieses Landes: Ihr erfahrt wie De Flamingo die Herrschaft auf Dress Rosa übernehmen konnte. Zudem kommt es zum Wiedersehen mit einem sehr alten Bekannten. Kleiner Spoiler: Es ist eine Person, von der Ruffy dachte, dass sie schon vor Ewigkeiten gestorben wäre.

Zwar wird die Story nicht wirklich vorangetrieben wird, jedoch ist der Rückblick in die Vergangenheit überaus wichtig, um so manche Zusammenhänge zu verstehen. Mit den unterhaltsamen Fanpostseiten, Kapitelartworks und Backgroundinfos am Beginn des Bandes stimmt auch das Drumherum, weshalb ich One Piece Band 73 nur empfehlen kann.

Wertung: 8.5 Pixel

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