One Piece Band 72 im Test

von Stefan Hohenwarter 09.12.2014

Ruffy nimmt an einem grausamen Turnier teil, um Aces Feuerfrucht zu gewinnen, während Trafalgar und der Rest der Strohhüte einem ausgeklügelten Plan folgen, um einen Kaiser der neuen Welt zu stürzen. Ob alles wie am Schnürchen läuft, erfahrt ihr in meinem Test zu One Piece Band 72.

OnePiece72

Facts

Genre: Action
Verlag: Carlsen
Mangaka: Eiichiro Oda
Release: Oktober 2014

Was bisher geschah …

„Nach zwei Jahren intensiven Trainings treffen die Strohhüte auf dem Sabaody-Archipel erneut zusammen. Nach einem Zwischenstopp auf der Fischmenscheninsel gelangen sie endlich zum letzten Meer, der Neuen Welt!

Auf der von Caesar beherrschten Insel Punk Hazard gibt es ein zufälliges Wiedersehen mit Law, der ihnen vorschlägt, eine Piratenallianz zu gründen, um einen der Yonko zu stürzen. Die Strohhüte gehen darauf ein. Um De Flamingo, der Kaido mit künstlichen Teufelsfrüchten versorgt, hervorzulocken, nehmen sie als Erstes Ceasar gefangen, der diese Früchte herstellt. Mit diesem Druckmittel zwingen sie De Flamingo zu dem Versprechen, als Samurai der Meere abzudanken, und schleichen sich auf der unter seiner Herrschaft stehenden Insel Dress Rosa ein. Sie teilen sich in drei Gruppen auf: das Fabrikzerstörungsteam, das Ceasar-Übergabeteam und das Sunny-Sicherungsteam. Ruffy war eigentlich unterwegs, um die Fabrik zu zerstören, doch plötzlich scheint dringend seine Teilnahme an einem Wettkampf geboten, bei dem Aces Feuerfrucht als Preis ausgesetzt ist. Währenddessen kommen Law und sein Team zwar an dem für die Übergabe Ceasars vereinbarten Ort an, geraten dort jedoch in eine Falle. Schließlich fallen Lysop und Robin auch Zwergen in die Hände …“ (Quelle: Zusammenfassung aus One Piece Band 72)

Schlechte Karten für Ruffy & Co.

Der verprügelte Sanji landet vor der Tänzerin Violet, der der Frauenheld wieder einmal hoffnungslos erlegen ist. Das Mitglied der Don-Quichotte-Family kann aufgrund von Teufelskräften direkt in die Köpfe anderer Menschen sehen. Als sie versucht die Pläne der Strohhüte in Sanjis Gedanken zu finden, wird sie von Tausenden obszönen Bildern komplett aus der Fassung gebracht. Sie traf wohl noch keinen Mann, der so viele perverse Gedanken in seinem Kopf hatte. Der Chefkoch der Strohhüte ist komplett am Ende, glaubt aber weiter an die Unschuld von Violet. Er ist überzeugte, dass sie keinesfalls freiwillig ein Mitglied der Don-Quichotte-Family sein kann. Und er scheint richtig zu liegen. Gerührt von Sanjis positiven Worten und seiner Einschätzung, hilft die attraktive Tänzerin Sanji bei der Flucht und klärt ihn über den streng geheimen Plan von De Flamingo auf.

Der ehemalige Samurai der Meere hatte ja im letzten Band seinen Titel als Samurai der Meere abgelegt, doch das war nur ein Trick. Die Weltregierung manipulierte die Medien, sodass diese Zeitungsmeldung in der nächsten Ausgabe als Falschmeldung widerrufen wird. Mingo, wie er von Ruffy genannt wird, hat Law & Co. nur hinters Licht geführt. Und hier sind wir nun … Der sorgfältige Plan von Law scheint immer mehr Unsicherheitsfaktoren zu bekommen. Robin und Lysop wurden, wie wir bereits im letzten Band erfahren haben, von Zwergen gefangen genommen. Zorro irrt irgendwo umher, Ruffy nimmt am Turnier im Kolosseum teil, anstatt seine Aufgabe zu erfüllen, und Franky sucht noch immer die Fabrik, die er zerstören soll. Als im neuen Band noch das Sunny-Sicherungsteam von der Don-Quichotte-Family angegriffen wird, scheint alles am Ende zu sein. Wird es den Strohhüten und Law gelingen, aus diesem Schlamassel zu entkommen?

Zusammenfassung

Mehr oder weniger fließend leitete Oda-san von der Punk-Hazard-Story zur Geschichte auf Dress Rosa über. Die De-Flamingo-Storyline nimmt an Intensität zu und die einzelnen Geschichtszahnräder fangen an in einander zu greifen. Am Beginn von Band 72 scheint alles noch in Ordnung zu sein, doch im Verlauf des Bandes ändert sich alles. Leute, die in Gefangenheit geglaubt waren, finden neue Freunde, Leute die dachten am längeren Ast zu sitzen, sind nun im Nachteil und Leute die sich bislang in Sicherheit wiegten, stehen mit dem Rücken zur Wand. Auch wenn in diesem Band viel passiert, scheint es nur ein Vorgeschmack auf die nächsten Kapitel ins Oda-sans Manga-Meisterwerk zu sein.

Mit den unterhaltsamen Fanpostseiten, Kapitelartworks und Backgroundinfos am Beginn des Bandes stimmt auch das Drumherum, weshalb ich One Piece Band 72 nur empfehlen kann.

Wertung: 8.5 Pixel

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