On Tour: Ich war bei der Cirque du Vegas Wien-Premiere

von Stefan Hohenwarter 01.05.2019

Gestern Abend ging es für mich auf Einladung der VeranstalterInnen zur Cirque du Vegas Wien Premiere. Was ich von Gregor Glanz Zirkusshow halte, erfahrt ihr in meinem Eventbericht.

Background

„Schon 2015 und 2016 begeisterte der begnadete Sänger monatelang Düsseldorf mit seiner im „Roncallli’s Apollo Verieté“ gespielten Show „Viva Las Vegas“, die auch von ihm moderiert wurde. Mehr als 60.000 BesucherInnen ließen sich in 190 Shows von der magischen Lebensfreude dieser Showsensation mitreißen. Für 2018 hat der österreichische Entertainer das Konzept überarbeitet und präsentiert: Cirque du Vegas auf den Showbühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Das Publikum erwartet eine fulminante Varieté Show voll Fantasie, atemberaubend und künstlerisch hochkarätig!

Gregor Glanz führt eloquent durch den Abend, an dem er auch in die Rollen von Frank Sinatra, Tom Jones, Louis Armstrong, Joe Cocker schlüpft und präsentiert, last but not least seinen Paradekünstler: Elvis Presley!“  (Quelle: Offizielle Webseite)

Die Show und KünstlerInnen

Akrobatik der Extraklasse, Tanz sowie Gesang und vor allem Magie machen Cirque du Vegas zu einem einzigartigen Erlebnis, das all das beinhaltet, was man mit der amerikanischen Metropole Las Vegas assoziiert wird. Dabei rekrutierte Gregor Glanz KünstlerInnen aus der ganzen Welt, die in der über zwei Stunden dauernden Show mit abwechslungsreichen Nummern das Publikum im Cirque du Vegas-Zelt begeistern.

Meine Highlights

Neben Gregor Glanz der mit seiner Moderation sowie seinen Gesangseinlagen vom Anfang bis Ende gekonnt durch den Arbend führte, überzeugten mich vor allem die folgenden drei KünstlerInnen:

  • Daniel Craven (Magie/Illusionen)
  • Max Loos (Pole Akrobatik)
  • Phillippa Speight (Aerial Cube)

Quelle: Cirque du Vegas Webseite // Copyright: Schwaighofer-Art & Gregor Glanz

Snackstationen, Merchandise und das Zelt

Ähnlich wie beim Cirque du Soleil gibt es im Eingangsbereicht des Zelts alles für das leibliche Wohl, sodass niemand hungrig oder durstig die Show verfolgen muss. Neben Snacks und Getränken gibt es aber auch einiges an Elvis Presley Merchandise für das Publikum als Andenken an die Show zu ersteigen. Vieles erinnert an das weiße Chapiteau-Zelt von Cirque du Soleil – alles ist nur etwas kleiner und heimeliger.

Cirque du Vegas Wien Premiere: Mein Fazit

Nachdem ich dieses Jahr bei Cirque du Soleil Totem war (hier geht’s zu meinem Eventbericht) war ich gespannt, wie Gregor Glanz sich von der Zeltshow abzuheben versucht, immerhin buhlen beide Events um das gleiche Publikum. Dachte ich zumindest, denn während bei Cirque du Soleil die Akrobatik klar im Vordergrund steht, beschert Gregor Glanz mit seinen KünstlerInnen dem Publikum einen gelungenen Mix aus Cirque du Soleil (Zeltatomsphäre und Arkrobatik), The Illusionists (Magie) und Palazzo (Gesang und Tanz) zu einem sehr fairen Preis (Tickets sind bereits ab 31 Euro erhältlich).

Und auch, wenn der  Clown Mr. PopPipe, der zu Beginn das Publikum im Zelt mit Blödeleien in Empfang nimmt, mir einen billigen Eindruck vermittelte, so erstaunt war ich am Ende der über zweistündigen Show über die Abwechslung im hochkarätigen Abendprogramm. Cirque du Vegas ist ein Jackpot für das hiesige Eventpublikum: Bitte mehr davon!

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