Niemandsland – The Aftermath Review (Blu-ray): Achterbahnfahrt der Gefühle

von Stefan Hohenwarter 18.09.2019

James Kent katapuliert uns mit seinem neuesten Werk Niemandsland – The Aftermath in die noch unverbrauchte Epoche nach Ende des Zweiten Weltkriegs – wie gut mir die Inszenierung und die Blu-ray-Fassung gefallen hat, erfahrt ihr in meinem Niemandsland – The Aftermath Review.

Wie gut mir die Inszenierung der noch unverbrauchten Epoche des Zweiten Weltkriegs gefallen hat, erfahrt ihr in meinem Niemandsland - The Aftermath Review.  

Facts:

  • Genre: Liebesfilm, Kriegsfilm, Drama
  • Regisseur: James Kent
  • Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Veröffentlichung: 26.9.2019

Worum geht’s?

Der britischer Offizier Lewis (gespielt von Jason Clark) befindet sich im zerbombten Hamburg nach Ende des zweiten Weltkriegs, als seine Frau Rachel (gespielt von Keira Kneightly) zu ihm nachreist. Vor Ort werden sie in der Villa eines deutschen Architekten (gespielt von Alexander Skarsgard) einquartiert. Rachel versucht sich mit der Situation, dass ihr Lewis die Arbeit allem vorzieht, anzufreunden, doch Stück für Stück entfremdet sie sich von ihm. Dabei macht der Offizier dies nicht mit Absicht, oder weil er Rachel nicht liebt, vielmehr ist es seine Art und Weise mit dem Trauma umzugehen, dass ihr gemeinsamer Sohn vor Jahren bei einem Bombenangriff getötet wurde.

In dieser emotionalen und nicht leicht zu verarbeitetenden Situation entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung, wie sie im Buche steht und so muss Rachel sich entscheiden, ob sie sich auf den deutschen Architekten und Witwer einlässt und damit ihr Leben mit Lewis aufgibt, oder ihm trotz der Umstände weiterhin die Treue hält.

Background

„Die hochrangig besetzte Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Rhidian Brook und den realen Erlebnissen seines Großvaters. Der britische Offizier Walter Brook beschlagnahmte nach Kriegsende in Hamburg ein Haus für seine Familie, ließ die deutschen Besitzer jedoch weiterhin dort wohnen. Die zwei zuvor verfeindeten Familien lebten fortan fünf Jahre gemeinsam in einem Haus. Auf Grundlage dieser Begebenheiten inszeniert Regisseur James Kent eine emotionale Dreiecksgesichte mit Star-Besetzung: Die zweifach Oscar-nominierte Keira Knightley (Stolz und Vorurteil, The Imitation Game) und Golden Globe Award Preisträger Alexander Skarsgård (Big Little Lies) demonstrieren erneut ihre herausragenden schauspielerischen Fähigkeiten in diesem verhängnisvollen Drama.“ Quelle: Pressemitteilung

Extras

Die Blu-ray-Fassung des Films hält unerwartet viele Extras für die KäuferInnen bereit – neben entfallenen Szenen und Featurettes gibt’s auch eine Galerie und den Kinotrailer zu sehen.

  • Entfallene Szenen
  • Entstehung der visuellen Effekte
  • First Look
  • Galerie
  • Kinotrailer

Niemandsland - The Aftermath Review: Achterbahnfahrt der Gefühle

Niemandsland – The Aftermath beschert uns eine bisher filmisch wenig aufgearbeitete Epoche: die ersten Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Film katapultiert uns ins zerstörte Hamburg, das durch Hungersnöte, fehlende Unterkünfte, Ermittlungen der Alliierten zur Entnazifizierung und Anschläge verbleibender deutscher Splittergruppen auf die Besatzer gekennzeichnet ist. In Mitten dieses trostlosen Settings erleben wir die Geschichte des britischen Oberleutant Lewis, dessen Frau, ob seiner Fixierung auf die Arbeit, sich Stück für Stück in den einstigen Besitzers des besetzten Hauses verliebt.

Neben der schauspielerischen Leistungen des Hauptcasts, die mir sehr imponiert hat, überzeugt die Heimkinoversion von Niemandsland – The Aftermath mit einiges Extras. Und auch wenn das Setting unverbraucht, die Inszenierung richtig gut und Bonusmaterial vorhanden ist, reicht es für mich nicht für eine Topwertung. Der Film plätschert für mich ohne große Überraschungen einfach zuviel dahin. Genrefans können hier gerne zugreifen, der Rest sollte auf die Free-TV-Veröffentlichung warten.

Wertung: 7.5 Pixel

für Niemandsland – The Aftermath Review (Blu-ray): Achterbahnfahrt der Gefühle von Stefan Hohenwarter

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