BioShock: The Collection Test: Vom Meeresgrund in den Himmel und zurück

von Stefan Hohenwarter 29.09.2016

Auf der gamescom 2016 bekam ich bereits einen Vorgeschmack und jetzt ist es soweit: Ich halte BioShock: The Collection in meinen Händen und verrate euch, ob es sich auszahlt ~45 Euro für Konsolenversion der Sammlung auszugeben, erfahrt ihr in meinem BioShock: The Collection Test.

BioShock: The Collection Test

Vom Meeresgrund in den Himmel und zurück

Die Verbindung ist ein Leuchtturm, mit dem auch das erste Abenteuer startet. Ihr sitzt in einem Flugzeug, als dieses plötzlich abstürzt. Mitten am Ozean! Als einziger Überlebender! Gut, dass ein Leuchtturm mehr oder weniger neben der Unfallstelle ist. Ein Zufall?

Im Innern angekommen, fahren wir mit einem Lift zum Meeresboden. Dort erfahren wir Stück für Stück, was der Grund für den Erbau der Unterwasserstadt Rapture war, und was hier eigentlich gemacht wurde. Teil zwei spielt ebenfalls in Rapture, ehe es mit BioShock: Infinite in den Himmel und die Stadt Columbia geht. Wer nun denkt, dass die Reise über den Wolken zu Ende ist, irrt sich, denn mit dem zweiten DLC von Infinite geht es wieder in die Unterwasserstadt Rapture. Und mit diesem DLC wird auch einige aufgelöst. Diesen DLC solltet ihr euch also nicht entgehen lassen.

Hier nun Let’s Play-Ausschnitte aller drei Teile:

Die volle BioShock-Erfahrung?

Mit BioShock: The Collection bekommt ihr nicht nur drei vollwertige Spiele, samt allen DLCs. Einzig auf den Multiplayer-Part von BioShock 2 müsst ihr verzichten, aber den haben ohnehin kaum Leute gespielt. Als besonderes Goodie erwarten euch zudem versteckte Filmrollen in BioShock, die Teile eines Interview von US-Games-Journalist Geoff Keighley und Kevin Levine sowie Shawn Robertson von Irrational Games enthalten. Ich empfehle euch, diese Art Doku erst nach dem Durchspielen anzuschauen, da manche Spoiler enthalten sind. In den anderen beiden Games sind leider keine ähnlichen Extras enthalten.

BioShock: The Collection Test: Das Fazit

Ich habe erst Jahre nach dem Release von BioShock den Ausflug nach Rapture auf der PS3 gewagt. Ein Fehler, dass ich so lange damit gewartet habe! Es ist ein grandioser erster Teil, der mich sofort in den Bann gezogen hat. Ich hatte dann gleich mit Teil 2 weitergemacht und regelrecht auf BioShock: Infinite gewartet. „Was für eine tolle Trilogie”, dachte ich mir am Ende und nun gibt’s das gesamte Paket inklusive aller DLCs sowie den Studiokommentaren für die Konsole um rund 45 Euro.

Also habe ich einen aufpolierten Ausflug nach Rapture und Columbia gewagt. Kurz und knapp: Ihr bekommt eine Sammlung aller drei Teile samt allen DLCs sowie Extras in BioShock, müsst aber auf weitere Bonusinhalte in BioShock 2 und Infinite sowie dem Multiplayer-Part von Teil 2 verzichten. Auch wenn das meine Gesamtwertung etwas schmälert, so fällt mein Fazit dennoch wiefolgt aus: Grandios!

Ich meinte letztens, dass man für 45 Euro wohl kaum mehr Spielspaß, als mit der The Witcher 3 GotY-Edition aktuell bekommen kann, doch 2K hat mich mit BioShock: The Collection eines besseren belehrt. Es ist ein anderes Genre, aber auch hier gilt: für 45 Euro gibt’s derzeit nichts Vergleichbares im Handel.

9.5

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