Paramount und Warner Bros. verschieben Megafusion auf 2027
Was als historischer Zusammenschluss zwischen Paramount und Warner Bros in der Unterhaltungsindustrie gefeiert wurde, gerät nun ins Stocken.
Paramount und Warner Bros.
Die Führungsetagen von Paramount Global und Warner Bros. Discovery haben offiziell bekannt gegeben, dass die geplante Unternehmensfusion auf unbestimmte Zeit im Jahr 2027 verschoben wird. Der Deal, der die Streaming-Landschaft mit einem kombinierten Giganten aus Max und Paramount+ grundlegend verändern sollte, stößt auf massiven regulatorischen Gegenwind. Hintergrund der Verzögerung sind tiefergehende Prüfungen durch mehrere US-Bundesstaaten, die kartellrechtliche Bedenken äußern.
Ein so mächtiger Medienkonzern könnte den Wettbewerb im Kabel- und Streaming-Markt zu stark dominieren. Gleichzeitig hat die Autoren-Gewerkschaft WGA (Writers Guild of America) interveniert. Die Gewerkschaft befürchtet massive Stellenstreichungen und eine Verringerung der produzierten Inhalte, was die ohnehin angespannte Lage in Hollywood weiter verschärfen würde. Die Konzerne wollen die zusätzliche Zeit nun nutzen, um Kompromisse auszuhandeln und die Aufsichtsbehörden von den Synergieeffekten des Deals zu überzeugen.
Aragon aus Der Herr der Ringe – Copyright: Warner Bros.