Gru und seine getreuen Minions sind seit dem 6.7.2017 in Ich einfach unverbesserlich 3 zum dritten Mal auf Mission. Wer sich dem liebenswerten Vater dieses Mal in den Weg stellt und ob sich ein Kinobesuch für euch lohnt, erfahrt ihr in meiner Ich einfach unverbesserlich 3-Kinokritik.

Ich einfach unverbesserlich 3 Kinokritik

Ein Zwillingsbruder?!

In den letzten Teilen wurde der einstmalige Schurke Gru geläutert. Seine Liebe für seine Adoptivkinder und letztendlich dann auch zur Agentin Lucy Wilde ließen ihn die Seiten wechseln. Die drei Töchter Margo, Edith und Agnes können sich glücklich schätzen, denn beide Elternteile gehen nun der gemeinsamen Jagd nach Verbrechern nach.

Im neuesten Teil macht den beiden ein Bösewicht namens Balthazar Bratt zu schaffen. Dieser entwischt immer wieder, und so verlieren Gru und Lucy ihre Agentenjobs. Kurz darauf steigen ihm dann noch seine Minions aufs Dach und kündigen ihren Job bei ihm.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, erfährt er auch, dass er einen Zwillingsbruder namens Dru hat. Dennoch möchte Gru ihn kennenlernen, und so macht er sich samt der ganzen Familie auf, um seinen Bruder zu besuchen. Als er ankommt, muss er jedoch betrübt feststellen, dass Dru nicht nur volleres Haar besitzt, sondern auch ein erfolgreiches Familienunternehmen hat. Das führt dazu, dass Gru am liebsten gleich wieder abreisen möchte. Doch der Bösewicht Balthazar plant Übles, und schon bald erkennt Gru, dass er sich nur gemeinsam mit seinem Bruder dem Feind stellen kann.

Ich einfach unverbesserlich 3-Kinokritik

Wer die anderen Teile mochte, wird auch diesen unterhaltsam finden. Die Animationen sind auf gewohnt hohem Niveau, und die Charaktere haben nichts an ihrer Liebenswürdigkeit eingebüßt. Dennoch gab es den einen oder anderen Moment, in dem man merkt, dass es eben schon ein dritter Teil ist. Die Idee mit einem plötzlich auftauchenden Zwillingsbruder wirkt etwas mau, und auch die sonst so treuen Minions gegen Gru aufbegehren zu lassen passt nicht so ganz ins Konzept.

Was mich zudem etwas störte, war, dass relativ viel gesungen wird. Das war ich von den Vorgängern nicht gewohnt und erwarte ich eigentlich mehr bei Disneyfilmen wie Vaiana oder Die Schöne und das Biest. Dennoch war ich gut unterhalten. Die Charaktere sind einfach nett anzusehen, und die Witze gut platziert, wenn auch eher für Erwachsene als für Kinder gedacht. Trotzdem sollten auch diese ihren Spaß an Ich einfach unverbesserlich 3 haben.